BEACHVOLLEYBALL: Mit einem guten Gefühl nach Wien

An der heute beginnenden WM in Wien ist die Schweiz durch zwei starke Frauen-Duos vertreten. Für Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré und Nina Betschart/Tanja Hüberli ist eine Medaille möglich.

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Für Joana Heidrich (Bild) und Anouk Vergé-Dépré verläuft die erste ­gemeinsame Saison überaus erfolgreich. (Bild: Anthony Anex/KEY)

Für Joana Heidrich (Bild) und Anouk Vergé-Dépré verläuft die erste ­gemeinsame Saison überaus erfolgreich. (Bild: Anthony Anex/KEY)

Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré und Nina Betschart/Tanja Hüberli bringen es ohne die Titelkämpfe 2017 auf der Donauinsel auf neun WM-Teilnahmen. Weiter als über die Achtelfinals kam aber keine der Spielerinnen mit einer ehemaligen Partnerin hinaus. Eine Premiere ist die WM auf Elitestufe einzig für die 21-jäh­rige Betschart, die mehrfache Welt- und Europameisterin auf Juniorenstufe.

Die konstanten Leistungen auf hohem Level mit dem dritten Rang in Porec und drei weiteren Top-Ten-Klassierungen trugen Betschart/Hüberli einen Platz auf der Setzliste ein. Das Team ist in der Gruppe J die «Equipe à battre». Dazu meinte es die Auslosung gut. Es trifft auf ein nahezu unbekanntes Paar aus Venezuela, ein sehr emotionales aus Argentinien und zum Abschluss der Gruppenphase auf die Kanadierin­nen Brandie Wilkerson/Heather Bansley, die mutmasslich härtesten Gegnerinnen. Das Minimalziel ist der Achtelfinal. Auch Heid­rich/Vergé-Dépré beginnen das Turnier gegen ein Team aus Moçambique mit einem Spiel unter dem Motto «Pflichtsieg». Das national bekanntere und besser vermarktete Team wird sich danach gegen die klar stärker einzuschätzenden Brasilianerinnen steigern müssen. Barbara/Fer­nanda und Elize Maia/Taiana Lima sind landesintern nur die Nummern drei und vier, gleichwohl gehören vor allem Erstere, die Olympia-Zweiten von 2016, zur Weltspitze.

In sechs Turnieren viermal mindestens im Viertelfinal

Für die gelernten Blockspielerinnen Heidrich/Vergé-Dépré verläuft die erste gemeinsame Saison überaus erfolgreich. In sechs internationalen Turnieren schafften es die beiden viermal mindestens in die Viertelfinals, in Den Haag als Zweite und in Gstaad als Vierte sogar in die Top vier. Entsprechend haben sie sich einen Viertelfinalplatz als erstes Ziel gesetzt. «Wir haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass wir konstant spielen können», so Heidrich. (sda)