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BEACHVOLLEYBALL: Die feurig-emotionalen Spieler

Die Saison ist vorbei und das Planen geht wieder los. Eines steht bereits fest: Marco Krattiger spielt nächstes Jahr nicht mehr an der Seite von Jonas Kissling, sondern wieder mit Nico Beeler zusammen.
Ralf Rüthemann
Der Amriswiler Beachvolleyballer Marco Krattiger (oben) und sein neuer, alter Partner Nico Beeler. (Bild: PD)

Der Amriswiler Beachvolleyballer Marco Krattiger (oben) und sein neuer, alter Partner Nico Beeler. (Bild: PD)

BEACHVOLLEYBALL. Die Beachvolleyball-Saison begann für den 22jährigen Amriswiler Marco Krattiger harzig, doch nach und nach schaffte er es mit seinem Partner Jonas Kissling weiter nach vorne. In Long Beach, Kalifornien, erreichte Krattiger zum erstenmal die K. o.-Phase an einem Grand-Slam-Turnier.

Marco Krattiger, sind Sie zufrieden mit der vergangenen Saison?

Ja, am Anfang brauchten wir einfach etwas Zeit, um uns zu finden. Das hat sich auch an den Resultaten gezeigt. Gegen Ende der Saison wurde es immer besser, wir haben zum Beispiel den 17. Platz an einem Grand-Slam-Turnier erreicht und gewannen Bronze an der Schweizer Meisterschaft.

Was waren Ihre persönlichen Highlights der Saison?

Davon gab es mehrere, so durften wir zum Beispiel in Gstaad auf dem Center Court vor den eigenen Fans spielen und hielten gegen das absolute Topteam aus Polen mit. Auch an der EM in Biel boten wir den späteren Olympiazweiten aus Italien Paroli. Es war grossartig zu sehen, dass wir mit den Besten mithalten können.

Sie spielen ab nächster Saison wieder mit Nico Beeler zusammen. Haben Sie und Jonas Kissling nicht mehr gut harmoniert?

Doch, wir hatten es gut miteinander. Aber wir durften bei Gesprächen mit dem Verband unsere Wunschpartner äussern und das ist bei mir Nico Beeler. Es hat diverse Rochaden gegeben, auch wegen einiger Rücktritte.

Worin unterscheiden sich Kissling und Beeler am meisten?

Kissling ist der konstante Spieler, technisch sehr sauber und der ruhige Schaffer. Er hat auch schon sehr viel Erfahrung. Nico ist eher so wie ich: ein junger Athlet, physisch sehr stark und sehr feurig und emotional.

Ändert sich etwas an Ihrer Rolle im Team?

Mit einem neuen Team gibt es sicher auch wieder eine neue Rolle. Mit Jonas war es so, dass er halt alles schon gekannt hatte und ich noch neu war auf der World Tour.

Nico steht an einem ähnlichen Punkt wie ich. Wir haben beide schon mal ein Jahr auf der World Tour gespielt und haben noch viel Zeit. Die Spieler der Topteams sind nämlich alle etwa 30 aufwärts.

Wie sieht es mit dem Fernziel Tokio 2020 aus?

Das ist nach wie vor mein Ziel. Nico und ich bauen jetzt einen Vierjahresplan auf.

Was nehmen Sie aus dieser Saison mit?

Am wertvollsten waren die regelmässigen Spiele auf dem höchsten Niveau und die Erkenntnis, dass wir mit den Besten mithalten können. Ich habe gesehen, dass die Besten nicht etwas ganz anderes machen, sondern einfach immer versuchen, konstant die beste Leistung abzurufen. Jetzt weiss ich, dass es bis ganz nach oben reichen kann, wenn wir dranbleiben und eine Konstanz auf höchstem Niveau in unser Spiel bringen. Es bleibt aber noch Zeit.

Wie sieht Ihr Programm in nächster Zeit aus?

Jetzt beginnen wir mit Ausdauertraining mit dem Spinning-Bike und so, und erst am 1. November trainieren wir dann wieder am Ball. Der Verband hat das genaue Programm vom nächsten Jahr noch nicht bekanntgegeben. Aber ich rechne damit, dass die Tour wieder ungefähr Ende Februar beginnt. Trainingslager gibt es dann sicher auch wieder. Ich gehe davon aus, dass wir wieder ein paar Wochen nach Teneriffa gehen.

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