BEACHVOLLEYBALL: Aufschlag im Hafenbecken

Kurz vor den Schweizer Meisterschaften macht die Beachtour im Rorschacher Hafenareal Halt. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gehören einheimische Duos zu den Favoriten auf den Sieg.

Pascal Humm
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Auf dem Kabisplatz beim Hafenbahnhof in Rorschach findet das Beachvolleyballturnier zum elften Mal statt. (Bild: PD)

Auf dem Kabisplatz beim Hafenbahnhof in Rorschach findet das Beachvolleyballturnier zum elften Mal statt. (Bild: PD)

Pascal Humm

Von heute bis Sonntag gastiert die Beachtour im Rorschacher Hafenareal. Aufgrund der Setzliste ist bei den Frauen für spannende Spiele gesorgt. Als Favoriten bei den Frauen steigen Nicole Eiholzer und Dunja Gerson in den Sand. Sie haben in diesem Sommer bereits an internationalen Turnieren mit ihren Resultaten aufhorchen lassen und sind deshalb als Nummer eins gesetzt. Ein für das Turnier in Rorschach neu zusammengestelltes Team, bestehend aus Ines Egger und Laura Caluori, will den Sieg des topgesetzten Duos verhindern.

Da Elena Steinemann aufgrund einer Schulteroperation für den Rest der Saison ausfällt, musste die in Uzwil wohnhafte Caluori eine neue Partnerin suchen. Mit Egger fand sie einen Ersatz für die verletzte Steinemann. Es bleibt abzuwarten, wie die beiden bei ihrem ersten Auftritt harmonieren werden. Mit Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré – der jüngeren Schwester von Anouk Vergé-Dépré – wird ein vielversprechendes Juniorenteam alles daran setzen, ihre beste Klassierung der diesjährigen Tour zu übertreffen. Das bedeutet, dass das Duo mindestens auf Rang fünf landen muss.

Mit einer Wildcard ausgestattet wurden Teams aus Österreich und den Niederlanden. Die Österreicherinnen Valerie Teufl und Bianca Zass erreichten beim Turnier in Basel den fünften Platz. Vor der Abreise aus Basel sagten sie einen Podestplatz in Rorschach voraus. Die 18-jährige Katja Stam und die 16-jährige Emma Piersma aus den Niederlanden bestreiten in der Ostschweiz erst ihr zweites Turnier als Team.

Niederländische und französische Gäste

Auch bei den Männern sind die Spiele mit grossen Erwartungen verknüpft. Als Nummer eins gesetzt sind Mirco Gerson und Michiel Zandbergen. Nach ihrem vierten Platz in Zürich, dem Turniersieg in Genf und dem zweiten Platz in Locarno gelten die beiden als Favoriten auf einen Podestplatz in Rorschach. Grosse Konkurrenz aus dem eigenen Lager erhalten die beiden von den als Nummer zwei gesetzten Adrian Heidrich und Gabriel Kissling. Aufgrund einer Krankheit von Heidrich waren sie die grossen Abwesenden am Turnier auf dem Basler Barfüsserplatz. Trotzdem weisen sie bereits zwei Podestplätze in dieser Saison auf.

In der Schweiz nicht so bekannt sind die Wildcard-Teams. Die beiden Franzosen Arnaud Loiseau und Arnaud Gauthier-Rar spielen bereits seit 2014 zusammen. Sie gewannen an der U22-EM im Jahr 2016 die Bronzemedaille. Ebenfalls in Rorschach dabei sind Sven Vismans und Jannes van der Ham aus den Niederlanden. Sie errangen bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt im April dieses Jahres in Arnheim sogleich den ersten Turniersieg.