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Bayern-Präsident Uli Hoeness plant die verspätete Revolution in München

Die Niederlage im Bundesliga-Gipfel hat bei Bayern München die Erkenntnis reifen lassen, dass der Umbruch der Mannschaft im kommenden Sommer forciert werden muss.
Marco Mader (SID)
Bayern Münchens Präsident Uli Hoeness zeigt mit dem Daumen nach oben. Das Bild wurde allerdings vor der 2:3-Niederlage am Samstag bei Tabellenführer Borussia Dortmund gemacht. (Bild Sascha Steinbach/EPA (Gelsenkirchen, 22. September 2018))

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeness zeigt mit dem Daumen nach oben. Das Bild wurde allerdings vor der 2:3-Niederlage am Samstag bei Tabellenführer Borussia Dortmund gemacht. (Bild Sascha Steinbach/EPA (Gelsenkirchen, 22. September 2018))

Uli Hoeness wartete nach dem 2:3 im Topspiel in Dortmund mit der überraschenden Aussage auf, im Winter keine weiteren Transfers tätigen zu wollen. Einzig das kanadische Talent Alphonso Davies (18) stösst dann dazu. Doch die Revolution ist nur aufgeschoben. Hoeness: «Wir werden nächstes Jahr, wenn der zweite Schritt des Umbruchs kommt, sicherlich das Mannschaftsgesicht ziemlich verändern.»

Dass dieser zweite Schritt nötig ist, ahnen sie an der Säbener Strasse schon lange, der Samstag hat ihnen Gewissheit gebracht. Sinnbildlich für die Not zur Erneuerung stand dort Franck Ribery. Der Altstar (35) raffte sich zu einer letzten grossen Leistung auf, war «verrückt bei Balleroberung», wie BVB-Coach Lucien Favre lobte.

Ribery gerät an französischen TV-Experten

Doch irgendwann ging ihm die Luft aus und er begünstigte die Wende zu Gunsten der Borussia. Dass das ewige Enfant terrible nach dem Spiel mit einem französischen TV-Experten aneinandergeriet, dürfte seine Zukunftsaussichten in München nicht verbessert haben.

«Es gibt die eine oder andere Position, die nächstes Jahr zu ersetzen ist», hatte Hoeness Mitte August gesagt – und dabei wohl auch an Ribery und Arjen Robben (34) gedacht. «Dann werden wir in aller Ruhe den Markt beobachten», kündigte Hoeness damals an, und: «Es werden auch wieder Zeiten kommen, in denen wir grosse Transfers tätigen werden. Aktuell sparen wir genau dafür Geld ein.»

BVB-Boss Watzke sieht finanziell stärkere Bayern

Das legendäre Festgeldkonto ist prall gefüllt, «wir haben so viel Geld in der Kasse wie nie zuvor», sagte Hoeness letzte Woche. Auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sieht die Bayern «wirtschaftlich immer noch deutlich stärker».

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