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Basisarbeit und Titelambitionen

Die Frauen des LC Brühl haben in der NLA eine erfolgreiche Hauptrunde hinter sich. Der frühere Serienmeister ist Leader und hat gute Chancen, den Playoff-Final zu erreichen. Auch um den Nachwuchs des St. Galler Vereins ist es gut bestellt.
Daniel Good
Die 19jährige Brühler Nationalspielerin Zerin Özcelik. (Bild: Benjamin Manser)

Die 19jährige Brühler Nationalspielerin Zerin Özcelik. (Bild: Benjamin Manser)

HANDBALL. Das Frauenteam des LC Brühl ist in der Tabelle wieder dort angelangt, wo es jahrzehntelang stand. Nach der NLA-Hauptrunde mit 21 Spielen ist der Rekordmeister auf Platz eins klassiert. Vor der Finalrunde, die am 26. März beginnt, weisen die St. Gallerinnen drei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Nottwil auf. Die Differenz zu Titelverteidiger Zug beträgt bereits sechs Zähler. Dieses Polster auf Rang drei ist wichtig. Denn nach der Finalrunde wird die Meisterschaft Mitte Mai mit dem Playoff-Final der zwei besten Equipen fortgesetzt. «So wie sich die Ausgangslage präsentiert, sollten wir es schon in den Final schaffen», sagt Brühls Trainer Werner Bösch.

Im Final um den Schweizer Meistertitel stand der 29fache Champion Brühl zuletzt vor drei Jahren. Der letzte Meistertitel liegt vier Jahre zurück. Bösch, der Sportlehrer aus Vorarlberg, ist als Nachfolger von Vroni Keller seit Anfang Saison im Amt. Dem 30-Jährigen steht der Sinn natürlich nach einem Titel, aber Bösch liegt mindestens so sehr der Nachwuchs am Herzen. Vor seiner Ernennung zum Cheftrainer der NLA-Equipe war er während vier Jahren Trainer des Brühler NLB-Teams.

Junge Nationalspielerinnen

Die Entwicklung des Nachwuchses ist im LC Brühl auf einem guten Weg. Mit Zerin Özcelik steht eine noch nicht 20jährige Akteurin des LC Brühl im Kader des Schweizer Nationalteams für das EM-Qualifikationsspiel diese Woche daheim gegen Island. Flügel Öczelik begann in Arbon mit dem Handballsport. «Wir wollen in Zukunft mit möglichst vielen im Verein ausgebildeten Spielerinnen Erfolg haben», sagt der mit einem Dreijahresvertrag ausgestattete Bösch. In der kommenden Saison tritt mit Jenny Murer eine zweite talentierte Nationalspielerin mit Jahrgang 1996 für Brühl an. Sie kommt von Yellow Winterthur in die Ostschweiz.

In der Finalrunde wird die verletzte Linkshänderin Vanessa Koslowski wieder zur Verfügung stehen. Kreisläuferin Laura Ussia, die sich nach einem Kreuzbandriss im August wieder im Training befindet, kommt zunächst im NLB-Team Brühls zum Einsatz. «Wir sind gut aufgestellt», sagt Bösch. Ersatz für Tamara Bösch ist aber noch nicht gefunden. Die Cousine des Trainers wechselt Ende Saison zu Leipzig in die Bundesliga.

Hauptrivale aus Nottwil

19 Siegen stehen in dieser Saison bloss 2 Niederlagen gegenüber. Beide Male verlor Brühl gegen Cupsieger Nottwil, das sechs Nationalspielerinnen stellt. Aus dem Team Brühls sind neben Özcelik Stephanie Haag und Kerstin Kündig für die Partien gegen Island aufgeboten.

Wahrscheinlich werden Brühl und Nottwil die Finalserie ab dem 15. Mai bestreiten. «Wenn wir zu hundert Prozent an unser Limit gehen, können wir Meister werden», sagt Bösch. Eine Ausmarchung mit Nottwil hat Brühl bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Im November gewannen die St. Gallerinnen im Cup 31:24 und stehen nun im Halbfinal.

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