Volleyball

Leader Laufen strebt den Aufstieg an

Laufen gab sich gegen Frick keine Blösse und kam zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg. Damit rückt die Nationalliga B immer näher.

Beat Hager
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So spielte das Volleyball-Team Laufen
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 Laufen 3: Pierre Brem (Nr. 2) blockt einen Fricker Smash.
 Laufen 4: Wer bekommt den Ball? Die Fricker (orange) wehren sich mit vereinten Kräften gegen die Niederlage.
 Laufen 2: Angriff auf hohem Niveau: die Fricker (orange) bestaunen das Zuspiel des Laufner Passeurs Markus Fritschi (am Ball).

So spielte das Volleyball-Team Laufen

Keine einfache Aufgabe erwartete Spitzenreiter VBC Laufen gegen Frick. Nach zuletzt drei Siegen in Folge reisten die Gäste topmotiviert an und wollten auch dem Leader nur allzu gerne ein Bein stellen. Doch von Beginn weg zeigten die Einheimischen klar auf, dass sie die unnötige Niederlage aus der Vorrunde vom 31. Oktober 2010 vergessen machen wollten.

Der Gastgeber dominierte die Partie vom ersten Satz an nach Belieben und mit ihrer athletischen und technischen Spielweise wurden die Fricker in die Defensive gedrängt. Laufen war dem Gegner nicht nur körperlich überlegen, sondern spielte auch erfahrener und effizienter auf. Während Laufen der erste Satz klar mit 25:19 gewann, wurde der zweite Satz mit 25:15 gewonnen. Auch wenn die Konzentration der Laufener im dritten Satz zusehends nachliess und die Gäste so zu Punkten kamen, schwangen die Baselbieter mit 25:20 obenaus und sorgten so für einen verdienten 3:0-Sieg. Nach der 1:3-Niederlage vor Wochenfrist bei Verfolger SG Obwalden, zeigte das Greso-Team gegen Frick auf, was in dieser Truppe steckt.

Pflichtsieg gegen Frick

«Ein Sieg gegen Frick war Pflicht, zumal beim Gegner gleich zwei Leistungsträger fehlten.», zeigte sich Laufen-Trainer Drahoslav Greso bedingt zufrieden. Obwohl dem 49-jährige Coach sämtliche Akteure zur Verfügung stand, zeigte sich der ehemalige Profispieler gewohnt kritisch: «Während den Sätzen hatten wir erneut einige Aussetzer. Wir müssen immer in Stimmung bleiben und mit der nötigen Konzentration aufspielen.» Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der Slowake zufrieden und sieht sein Team als Gruppenfavorit. «In den kommenden drei Runden - in Lugano sowie zu Hause gegen Schönenwerd und Willisau - fordere ich drei Vollerfolge, damit wir bereits vor der Schlussrunde bei Emmen als Gruppensieger feststehen. Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg in die Nationalliga B.», stellt der Trainer klar.

Nach der überraschenden 2:3-Niederlage von Schönenwerd gegen Willisau vermochte Laufen die Tabellenführung auszubauen. Nachdem sich Laufen in der vergangenen Saison mit dem fünften Schlussrang zufrieden geben musste, strebt der ambitionierte Verein nun den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse an.