Volleyball
Ein hartes Stück Arbeit: Sm'Aesch ist der Quali-Sieg nicht mehr zu nehmen

Die Gäste aus Chesaux haben Sm'Aesch Pfeffingen alles abverlangt. Nach dem hart erkämpften 3:1-Heimsieg setzen die Baselbieterinnen ihre Siegesserie fort. Mit diesem Erfolg ist auch der erste Platz für die Playoff-Qualifikation gesichert.

Paul Ulli
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Sm'Aesch Pfeffingen Topskorerin Madison Duello im Angriff.

Sm'Aesch Pfeffingen Topskorerin Madison Duello im Angriff.

Edgar Hänggi

Trotz grossem Kämpferherzen und einem bis in die Schlussphase ausgezeichneten Spiel, konnten die Spielerinnen aus Cheseaux um Topskorerin Sarah Van Rooij und Ex-Nationalspielerin Ines Granvorka das Heimteam nicht stoppen. Dank diesem Erfolg und dem knappen 3:2-Sieg von Volley Düdingen über Kanti Schaffhausen steht Sm’Aesch Pfeffingen bereits als Qualifikationsrunden-Sieger fest und kann damit die Playoffs, bis zu einem eventuellen Finale, immer mit dem Heimvorteil bestreiten.

An diesem späten Samstagnachmittag schickte Head-Coach Andreas Vollmer wieder einmal eine neue Start-Sechs aufs Feld. Neben der jungen Zuspielerin Annalea Maeder, spielten Madlaina Matter und die 195 cm grosse Tarah Wylie in der Mitte, sowie Olga Bogdanova, Madison Duello und die Österreicherin Monika Chrtianska über aussen. Diese Formation brauchte aber einige Minuten Zeit, um sich zu finden und lag beim ersten technischen Time-Out mit 6:8 und wenig später sogar mit 8:16 in Rückstand. Bei diesem Spielstand reagierte Vollmer und versammelte seine Spielerinnen beim Time-Out zur Kurzbesprechung. Mit einem Zwischenspurt bis zum 18:19 und dem wichtigen Ausgleich zum 20:20 kauften die Favoritinnen ihrem Gegner jetzt richtiggehend den Schneid ab, sodass wenig später Topskorerin Duello den ersten Satzball humorlos im gegnerischen Feld unterbringen konnte.

Cheseaux bleibt hartnäckig

Auch im zweiten Satz liessen sich die Waadtländerinnen nicht so einfach unterkriegen und machten den Baselbieterinnen das Leben, respektive das Punktemachen schwer (8:8 und 13:13). Bei den Gästen zeigten Nikki Taylor und Margaret Wolowicz ein sehr gutes Spiel und brachten ihre Farben auch in diesem Durchgang wieder mit 18:15 in Front. Doch diesmal schnupperte die Mannschaft von Trainerin Doris Stierli-Haemmerli nicht nur am Satzgewinn, sondern holte sich diesen in extremis. Jetzt waren die Titelaspirantinnen gefordert.

Eine solche Gegenwehr hatte man vom aktuell Tabellenfünften wohl nicht erwartet. Doch zwei Wechsel, Luisa Schirmer und Kelli Bates kamen für Chrtianska und Bogdanova, verhalfen dem Heimteam zu konstanterem Spiel und damit auch zu einer klaren Führung bis zum zweiten technischen Time-Out (16:8). Ein Servicewinner von Zuspielerin Maeder beendete dann diesen Satz zugunsten von Sm’Aesch Pfeffingen. Auch im vierten Satz wurde die Aufgabe für Sm’Aesch nicht einfacher. Es brauchte die Wucht von Schirmer und die Cleverness von Bates, um diesen extrem hart erkämpften Sieg, nach einem 21:21 Zwischenstand und zwei Satzbällen für Cheseaux, mit dem von Duello in der Satzverlängerung zum 28:26 verwerteten Matchball ganz knapp dingfest zu machen.

Capitaine Matter zeigte sich nach der Partie wenig überrascht:» Wir wussten um die Stärke des Gegners. Sie haben Düdingen mit 3:1 geschlagen. Wir haben viel zu viele Eigenfehler gemacht und Cheseaux damit aufgebaut. Trotzdem haben wir die Nerven behalten und im vierten Satz zwei Satzbälle abgewehrt und knapp gewonnen.»

Sm’Aesch Pfeffingen – VBC Cheseaux 3:1

Sätze: 25:23, 22:25, 25:17, 28:26

Löhrenacker. – Keine Zuschauer. – SR Becker/Hutmacher

Sm’Aesch Pfeffingen: Wylie, Matter, Saita (Libera), Chrtianska, Bogdanova, Duello, Maeder; Schottroff, Oleksak, Schirmer, Bates, Saladin (Libera).

Cheseaux: Lavanchy, O. Haemmerli, M. Haemmerli (Libera), Van Rooij, Taylor, Granvorka, Wolowicz ; Freymond, Casto Trezzini (Libera), Simic, Kostadinova.

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