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Basel will in neue Turnier-Liga aufsteigen

Turnierzukunft Einer Frage ist Roger Brennwald, Direktor der Swiss Indoors, langsam überdrüssig. Wie sieht die Zukunft des grössten Schweizer Sportanlasses aus, sollte Roger Federer dereinst zurücktreten? Am Finaltag gab er eine offensive Antwort.

Turnierzukunft Einer Frage ist Roger Brennwald, Direktor der Swiss Indoors, langsam überdrüssig. Wie sieht die Zukunft des grössten Schweizer Sportanlasses aus, sollte Roger Federer dereinst zurücktreten? Am Finaltag gab er eine offensive Antwort. Das Ziel sei es nicht nur, bei den 2018 anstehenden Neuverhandlungen mit der Spielervereinigung ATP den 500er-Status zu halten. Sondern gar, in eine neu zu schaffende Turnierliga aufzusteigen. «Zusammen mit Peking, Dubai und Rotterdam gehören wir zu den zugkräftigsten ATP-500-Turnieren – unter anderem, was das Preisgeld anbelangt.» Wenn die ATP in den kommenden Jahren ohnehin Umstrukturierungen plane, dränge Basel mit den anderen Städten auf die Einführung eines eigentlichen ATP-750-Turniers. Nach den Grand-Slam-Turnieren und den 1000er-Turnieren sind die 500er-Turniere die derzeit dritthöchste Turnierliga, was Preisgelder und ATP-Punkte angeht. Verhandlungen mit der ATP sollen im kommenden Jahr beginnen. «Wohl noch vor Wimbledon 2017», wie Brennwald sagte.

Nur ein kleiner Rückgang im Ticketverkauf

«Die Swiss Indoors sind ein Gütesiegel und als Event verankert», sagte Brennwald. Er liess Zahlen folgen. Am ersten Turnier ohne Federer seit 2005 sind über die ganze Woche hinweg 70 900 Tickets verkauft worden – und damit nur knapp 1000 weniger als in den Jahren zuvor. Das Schweizer Fernsehen hatte die Sendezeit von 20 auf 30 Stunden angehoben. Zudem sei man eines von nur 13 Turnieren, das weltweit im TV übertragen werde – in 180 Länder der Welt. Aus sportlicher Sicht verwies Brennwald auf die vielen engen Spiele in dieser Woche – und auf die Finalpaarung, die es 2014 auch an den US Open gegeben hatte. Nicht zuletzt erinnerte er an die neue St. Jakobs-Halle, die in zwei Jahren bezugsbereit sein soll. Er freue sich auf die «mondäne Halle», die dem Turnier gerecht werde. Einem künftigen 750er-Turnier, wohlverstanden. (rst)

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