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Basel rechnet mit weiteren Jahren im ATP-500-Status

Swiss Indoors Wenn der Direktor eines fast 50 Jahre alten Turniers von der «wohl besten Austragung überhaupt» spricht, so tönt das ziemlich gewagt. Roger Brennwald könnte mit seinen Worten aber recht haben, zumindest, was die Euphorie im Publikum und die Leistung des Basler Lieblings Roger Federer angeht. «Er hat alles überragt, nie hat das Turnier einen besseren Federer gesehen», so Brennwald an der Bilanz-Medienkonferenz. Für das sportliche Niveau des Turniers habe zudem gesprochen, dass die jungen Hoffnungsträger wie Denis Shapovalov gute Leistungen gezeigt hätten, am Ende aber die vier Gesetzten in den Halbfinals standen. «In Zukunft wird das Turnier vielleicht noch mehr vom Generationenduell leben.» Nur die Absagen von Rafael Nadal und Nick Kyrgios seien für das Turnier ein Wermutstropfen gewesen. Ob man mit Nadal, der sich in den vergangenen Jahren mehrmals kurzfristig zurückgezogen hatte, einen weiteren Versuch starten wolle, sei noch offen. 71900 Zuschauer zählte man in der St.-Jakobs-Halle, nur der Mittwoch (ohne Federer-Spiel) war nicht ausverkauft. Rekord bedeutet dies nicht: In früheren Zeiten seien mehr Leute zu den Qualifikationsspielen am Wochenende gegangen, diese Tickets gingen seit Längerem schon nicht mehr gut weg.

Für 2018 ist der aktuelle ATP-Vertrag noch gültig

Die Swiss Indoors leben von ihrem seit 2009 gültigen Status eines 500er-Turniers, das aufgrund der Punktevergabe und der Preisgelder für Topspieler interessanter ist als beispielsweise die 250er-Turniere in Gstaad oder Genf. «Wir werden den Status mit grosser Wahrscheinlichkeit halten», sagt Brennwald. Für 2018 ist der Vertrag mit der ATP noch gültig. In den kommenden Wochen soll nun ein Kontrakt für die zwei Folgejahre ausgehandelt werden. Im Raum stehe gar ein auf 15 oder gar 20 Jahre hinaus gültiger Statusvertrag. Bei dieser langfristigen Lösung wolle «die ATP den Status aber honoriert sehen», so Brennwald. Näheres sei in den kommenden Wochen zu erfahren. (rst)

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