Basel bleibt der Angstgegner

Der SC Brühl verliert in der Promotion League daheim gegen den Nachwuchs des FC Basel 1:2. Die Brühler zeigen ein gutes Spiel, offenbaren aber Schwächen bei der Chancenauswertung.

Henri Seitter
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Mit viel Einsatz lässt Brühls Samel Sabanovic (Mitte) den Basler Robin Huser stehen. (Bild: Urs Bucher)

Mit viel Einsatz lässt Brühls Samel Sabanovic (Mitte) den Basler Robin Huser stehen. (Bild: Urs Bucher)

FUSSBALL. Einmal mehr zog der SC Brühl in der Promotion League gegen den FC Basel II trotz eines sehr guten Spiels, aber wenig Wettkampfglück den Kürzeren. Die Gäste aus Basel legten vom Start weg los wie die Feuerwehr und setzten die Brühler gehörig unter Druck. Die St. Galler erzielten allerdings mit ihrem ersten Entlastungsangriff in der achten Minute das überraschende 1:0. Samel Sabanovic war im Anschluss an einen Freistoss für die Gastgeber erfolgreich.

Lazrajs folgenschwerer Fehler

Mit der Führung im Rücken, gestaltete Brühl die Partie nun offener, die offensiv und spielerisch starken Basler waren vor allem auf schnelle Konter ziemlich anfällig. Doch Jorge Azevedo und Raphael Huber verpassten es, allein vor Andres Zimmermann die Führung auszubauen. Es kam wie es kommen musste: Im Anschluss an einen der zahlreichen Eckbälle erzielte Antonio Fischer den Ausgleich. Der aufgerückte Verteidiger traf mit einem sehenswerten Volleyschuss aus 25 Metern in die Maschen.

Elf Minuten nach der Pause unterlief Arianit Lazraj ein folgenschwerer Fehler: Der Brühler Torhüter spielte den Ball nach einer Rückgabe direkt einem Gegenspieler vor die Füsse. Das 1:2 durch den erst 17jährigen Afimico Pululu war die logische Folge.

Lazraj konnte seinen Fehler wieder gut machen, als er einen Penalty von Serkan Korkmaz parierte. Sein Gegenüber im Basler Tor konnte sich ebenfalls auszeichnen. Mit einer mirakulösen Parade lenkte Zimmermann einen Kopfball von Sabanovic an den Pfosten.

Sabanovic vergibt Ausgleich

Nur wenige Minuten später rettete Basels Schlussmann erneut gegen Brühls Topskorer aus fünf Metern. Damit gelang den Gastgebern trotz grossem Einsatz und guter Chancen der Ausgleich nicht mehr. Für Basel II war es ein glücklicher Sieg, wie nach dem Spiel Trainer Massimo Ceccaroni sagte.