Barnetta leihweise zu Eintracht Frankfurt

FUSSBALL. Der St.Galler Tranquillo Barnetta hat am letzten Tag der Transferperiode doch noch einen Wechsel innerhalb der 1. Bundesliga realisiert. Der 69-fache Schweizer Internationale von Schalke spielt für den Rest der Saison leihweise bei Eintracht Frankfurt.

Drucken
Vor dem Abgang bei Schalke: Tranquillo Barnetta. (Bild: Keystone)

Vor dem Abgang bei Schalke: Tranquillo Barnetta. (Bild: Keystone)

Drei Tage nach Eren Derdiyok (von Hoffenheim leihweise zu Bayer Leverkusen) hat sich auch für Tranquillo Barnetta innerhalb der Bundesliga eine Lösung finden lassen. Statt Champions League mit Schalke heisst es für den 28-jährigen Ostschweizer nun Europa League mit Eintracht Frankfurt. Doch vor allem bedeutet der Wechsel für Barnetta dies: Er kann wieder spielen, er steht nicht mehr auf dem Abstellgleis.

Denn bei Schalke hat er als linker Flügel trotz einiger verletzter Teamkollegen auch zu Beginn dieser Saison kaum eine Chance erhalten. Lediglich beim 1:2 in Hannover wurde er für sieben Minuten eingewechselt. Nach einem enttäuschenden ersten Jahr mit nur sechs Pflichtspiel-Einsätzen in der Startformation (33 Einsätze insgesamt) versucht Barnetta deshalb, seine Karriere im Hinblick auf eine mögliche WM-Teilnahme 2014 in Frankfurt wieder in Schwung zu bringen.

Die Eintracht ist nach Hannover (2004/2005), Bayer Leverkusen (2005 bis 2012) und Schalke (2012/2013) der vierte Verein für Barnetta in der 1. Bundesliga. In Frankfurt trifft er wieder auf seinen Nationalmannschaftskollegen Pirmin Schwegler, mit dem er bereits in Leverkusen während drei Jahren (2006 bis 2009) zusammenspielte.

Im linken, offensiven Mittelfeld hat er als Hauptkonkurrenten nun den Japaner Takashi Inui vor sich. Die Eintracht holte Barnetta auch deshalb, weil sie erstmals seit sieben Jahren wieder mit einer Dreifachbelastung klarkommen muss. Als Sechster der letzten Saison schafften die Frankfurter via Playoffs den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Dort treffen sie auf Girondins Bordeaux, Maccabi Tel Aviv und APOEL Nikosia. (sda)

Aktuelle Nachrichten