AUTOMOBIL: Jani hinter Stallorder Zweiter

Beim Sechs-Stunden-Rennen am Nürburgring verpasst Neel Jani seinen ersten Saisonsieg in der Langstrecken-WM.

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Neel Jani muss beim Sechs-Stunden-Rennen am Nürburgring dem Schwesternauto mit Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber den Vortritt lassen und sich mit dem zweiten Rang begnügen. Bis 15 Minuten vor Rennende lag der Porsche von Jani und seinen Teamkollegen André Lotterer und Nick Tandy mit wenigen Sekunden Vorsprung vor den in der Weltmeisterschaft führenden Le-Mans-Siegern Bernhard, Hartley und Bamber in Front.

Da der Porsche mit Jani aufgrund des Ausfalls bei den 24 Stunden von Le Mans in der WM-Gesamtwertung hoffnungslos zurückliegt, liessen die Porsche-Verantwortlichen Lotterer beim letzten Boxenstopp warten, um die Positionen der ersten beiden Autos zu tauschen.

Buemis bitterer Nachmittag

Leidtragender dieser Stallorder war auch Sébastien Buemi. Der Toyota-Fahrer erlebte einen ganz bitteren Nachmittag. Bereits in der Aufwärmrunde trat am Toyota ein Problem auf, worauf die Benzinpumpe ausgewechselt werden musste. Buemi und seine Teamkollegen Anthony Davidson und Kazuki Nakajima waren damit bereits vor dem Start geschlagen und stiegen mit fünf Runden Rückstand ins Rennen. Zwar sicherte sich das in der Weltmeisterschaft zweitplatzierte Toyota-Trio am Ende mit Platz vier doch noch zwölf Punkte. Durch den Sieg von Bernhard, Hartley und Bamber beträgt Buemis Rückstand in der Gesamtwertung aber bereits 30 Zähler.

Der Romand musste zu Gunsten des Langstreckenrennens am Nürburgring auf die beiden gleichzeitig stattfindenden Formel-E-Rennen in New York verzichten. Der Titelverteidiger führt das Klassement zwei Rennen vor Saisonende mit zehn Punkten Vorsprung an. (sda)