Auszeichnung: Jolanda Neff ist die beste St.Galler Sportlerin 2018

An der 20. Gala der Interessengemeinschaft St. Galler Sportverbände wird die Mountainbikerin Jolanda Neff als Elitesportlerin des Jahres ausgezeichnet.

Ives Bruggmann
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An der EM in Glasgow war Jolanda Neff die Beste. (Foto: EPA/NEIL HALL)

An der EM in Glasgow war Jolanda Neff die Beste. (Foto: EPA/NEIL HALL)

Schweizer Meisterin, Europameisterin, Staffel-Weltmeisterin, Weltcup-Gesamtsiegerin: Mountainbikerin Jolanda Neff aus Thal hat im Jahr 2018 fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gab und ist deshalb Sportlerin des Jahres im Kanton St.Gallen.

Im Gespräch mit Jann Billeter, der in der Olma-Halle 2.1 durch die stimmungsvolle Gala mit illustren Gästen führte, gab Neff jedoch zu, dass sie der verpasste WM-Titel in Lenzerheide schon wurmte. «Aber es ist vielleicht besser so. Sonst hätte ich in dieser Saison keine Ziele mehr», sagte Neff. Trotz der vielen Erfolge war die Saison für die Rheintalerin ein Auf und Ab, die sie im letzten Weltcup-Lauf mit dem Gesamtsieg krönte. Bezeichnend für das Jahr war auch der Verlauf des Rennens: Trotz zwei Pannen gab sie nicht auf und sicherte sich am Ende den Gesamtweltcup. Für Neff ist es nach 2012 als Nachwuchssportlerin und 2014 als Elitesportlerin die dritte Auszeichnung, die sie an der St.Galler Sportgala entgegennehmen durfte. Ebenfalls nominiert in der Kategorie Berufssportler waren der Oberegger Olympiamedaillengewinner im Skicross, Marc Bischofberger, sowie der Schlittschuhclub Rapperswil-Jona als NLB-Meister und Cupsieger.

Casanova, Büttiker und Jona-Uznach

Als Nachwuchssportler des Jahres wurde der 19-jährige Alpin-Snowboarder Gian Casanova aus Walenstadt ausgezeichnet. Er wurde Schweizer Meister in der Elite und durfte bereits ein erstes Mal im Weltcup starten. Er trainiert am Sportgymnasium in Davos. Die beste Amateursportlerin im Jahr 2018 war Nadja Büttiker von Voltige Lütisburg. Sie errang unter anderem drei Weltcupsiege und den Titel an der Schweizer Meisterschaft. Die Unihockey Jona-Uznach Flames durften sich als Verein des Jahres feiern lassen. Sie verdienten sich diesen Titel mit vorbildlichem, ehrenamtlichem Engagement.