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AUSWÄRTSSIEG: ZSC Lions jubeln in Bern

Die ZSC Lions nehmen den Schwung aus der Viertelfinal-Serie gegen Zug mit und gewinnen das erste Spiel im Playoff-Halbfinal auswärts gegen Bern 3:2. Im zweiten Halbfinal spielt sich Biel gegen Lugano in einen Rausch.
Sascha Frey (sda)
Roland Keninis (rechts) feiert seinen Siegtreffer. (Bild: KEY)

Roland Keninis (rechts) feiert seinen Siegtreffer. (Bild: KEY)

Sascha Frey (SDA)

Das entscheidende Tor zum 3:2 für die zum fünften Mal in Serie siegreichen ZSC Lions schoss Ronalds Kenins in der 43. Minute in Unterzahl, wobei Bern-Goalie Leonardo Genoni alles andere als eine gute Figur machte. Es war bereits der dritte Shorthander für die Zürcher in dem laufenden Playoff und das dritte Tor von Kenins, der in der Qualifikation bloss einmal getroffen hatte und ein Sinnbild für die Auferstehung der Zürcher ist. In der Folge hatten die ZSC Lions die Berner weitgehend im Griff, was die Zuschauer vereinzelt mit Pfiffen quittierten. Die Gäste kamen immer wieder zu gefährlichen Kontern. Zudem hatten sie Glück, als Beat Gerber in der 46. Minute am Pfosten scheiterte.

Pettersson nutzt die Fehler aus

Schon bei der erstmaligen Führung der Zürcher zum 2:1 nach 13 Minuten hatte das aggressive Boxplay der Gäste sehr gut funktioniert. Das Tor fiel drei Sekunden nach Ablauf einer Strafe gegen Chris Baltisberger nach einem Konter. Fredrik Pettersson zog alleine auf Genoni los und erwischte diesen zwischen den Schonern. Der schwedische Topskorer war schon zum 1:1 erfolgreich gewesen, nachdem er Berns Verteidiger Jérémy Kamerzin an der offensiven blauen Linie den Puck abgeluchst und Genoni mit einem präzisen Schuss keine Chance gelassen hatte.

Trotz der Probleme im Power­play brachten die Berner einen Treffer in Überzahl zustande. Ramon Untersander kam in der 39. Minute für einmal unbedrängt von der blauen Linie zum Schuss, der im Netz landete. In der 23. Minute war das vermeintliche 2:2 von Kamerzin nach einer «Coaches Challenge» von Hans Kossmann wegen Offside aberkannt worden. Für das 1:0 des Heimteams hatte in der vierten Minute Tristan Scherwey verantwortlich gezeichnet. Allerdings schien das Tor für Lukas Flüeler nicht unhaltbar zu sein. Kurz darauf scheiterte Mark Arcobello am Pfosten. Es wäre das 2:0 gewesen und hätte das Spiel wohl in andere Bahnen gelenkt.

Biel schenkt Lugano sieben Treffer ein

Das Frühlingsmärchen von Biel geht derweil weiter. Die Berner gewannen das erste Halbfinalspiel gegen Lugano nach einem 1:2-Rückstand mit 7:3. Biel realisierte die Wende im zweiten Abschnitt, denn 25 Minuten lang lief die Partie im Sinn von Lugano. Die Tessiner begannen die Partie wie die Viertelfinalpartien gegen Fribourg und überliessen dem Gegner die Initiative. Lange ging das auf: Trotz 22:7 Torschüssen für Biel führte Lugano bis zur 26. Minute mit2:1. Luca Fazzini und Ryan Johnston trafen für Lugano. Biels Goalie Jonas Hiller parierte bis dahin bloss fünf Schüsse.

Am Ende gewann Hiller den ersten Goalie-Vergleich gegen Elvis Merzlikins trotzdem. Denn die Partie entglitt Lugano. Und auch Merzlikins liess nach. Lettlands Nationaltorhüter parierte 23 der ersten 25 Schüsse auf sein Tor. Danach liess er aber zwischen der 35. und der 42. Minute vier Schüsse nacheinander passieren. Aus dem 2:2 wurde ein 6:2. Und für Merzlikins endete die Partie vorzeitig mit der Auswechslung.

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