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AUSTRALIAN OPEN: Der schnelle Abgang des «Marathon-Man»

Für Stan Wawrinka endet das Comeback an den Australian Open in der 2. Runde. Er bleibt gegen Tennys Sandgren aus den USA ohne Chance. Roger Federer hingegen bleibt weiterhin ohne Satzverlust.
Stan Wawrinka, noch nicht wieder der Alte. (Bild: Julian Smith/EPA)

Stan Wawrinka, noch nicht wieder der Alte. (Bild: Julian Smith/EPA)

Nach weniger als eineinhalb Stunden war das Verdikt klar: Der 32-jährige Wawrinka verlor in der Night-Session gegen die Nummer 97 der Welt 2:6, 1:6, 4:6, womit er erstmals seit zehn Jahren wieder am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres die Runde der letzten 32 verpasste. Nach einem guten Start und zwei vergebenen Breakbällen zum 3:2 konnte Wawrinka sein spielerisches Niveau nicht mehr halten. Er servierte schwach und agierte von der Grundlinie zu wenig geduldig. Am Ende standen für ihn 35 einfache Fehler zu Buche. Sein Widersacher, Tennys Sandgren aus dem US-Bundesstaat Tennessee, spielte stark und nutzte die Gunst der Stunde. Er, der in der Startrunde gegen Jérémy Chardy seinen ersten Sieg auf Stufe Grand Slam gefeiert hatte, servierte gut, verteidigte sich in der Defensive geschickt und machte kaum Fehler. Dass Wawrinka nach seiner halbjährigen Wettkampfpause mit der Arthroskopie und der Operation am linken Knie noch nicht annähernd sein bestes Niveau erreicht hat, war bereits in der Startrunde gegen Ricardas Berankis offensichtlich. Er selbst hatte immer wieder betont, dass noch ein langer Weg vor ihm liege. Im operierten Knie plagen ihn noch immer Schmerzen. Dennoch darf er erhobenen Hauptes aus Melbourne abreisen. Bis kurz vor dem Turnier war ungewiss gewesen, ob der Champion von 2014 im Melbourne Park würde antreten können.

Federer morgen gegen Richard Gasquet

Roger Federer gewann problemlos gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff, die Nummer 55 der Welt, mit 6:4, 6:4, 7:6. Als Federer und sein Kontrahent um 21.30 Uhr Ortszeit die Rod-Laver-Arena betraten, war es noch immer über 30 Grad warm. Wohl im Wissen um die Hitzewelle, welche die Metropole in diesen Tagen erreichen würde, hatte der Schweizer gewünscht, dass er wie zum Auftakt gegen Aljaz Bedene erneut in der Night-Session antreten dürfe. «Aber das haben 60 andere wohl auch getan», sagte Federer mit einem Schmunzeln im Platzinterview mit Jim Courier. Dem Wunsch des Titelverteidigers und fünffachen Turniersiegers wurde entsprochen. Und Federer bot als Gegenleistung, was von ihm erwartet wird: einen nahezu makellosen Auftritt. Morgen wird er auf Richard Gasquet treffen. Gegen den 31-jährigen Franzosen gewann er 16 von 18 Partien. Die zwei Niederlagen kassierte Federer auf Sand. (sda)

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