Ausgeglichene Schweizer Premiere

Tennis. Patty Schnyder (WTA 11) wehrt den Angriff ihrer elf Jahre jüngeren Landsfrau Timea Bacsinszky (WTA 63) ab und qualifiziert sich für die Sechzehntelfinals.

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In der nächsten Runde trifft die 29jährige Patty Schnyder morgen auf die Französin Emilie Loit, die in der Weltrangliste auf Position 108 klassiert ist. Heute bestreiten der Romand Stanislas Wawrinka (12.30 Uhr gegen den Kroaten Marin Cilic) und Roger Federer (14 Uhr gegen den Spanier Albert Monta?es) ihre Zweitrunden- Partien.

Ein ausgeglichenes Spiel

Wie erwartet war der erste Vergleich der Schweizer Nummern eins und zwei eine ausgeglichene Angelegenheit. Schnyder entschied den ersten Satz dank eines Schlussspurts mit elf gewonnenen Punkten in Serie zu ihren Gunsten, die Romande, die hervorragend aufschlug und mit der Rückhand viel Druck erzeugte, schaffte nicht unverdient den Ausgleich. Im dritten Satz dominierte dann Schnyder aber und nützte ihre Vorteile mit den Winkelbällen optimal aus. Erneut dominierte sie am Schluss, diesmal gewann sie 13 der 14 letzten Punkte.

«Ich bin sehr erleichtert, dass ich gewonnen und in den letzten paar Games auch befreit gespielt habe», sagte Schnyder. Bacsinszky, die vor allem auf der Vorhand-Seite über weite Strecken grosse Probleme hatte, lobte ihre Gegnerin: «Ich gratuliere Patty. Sie hat sich im dritten Satz steigern können, und das ist im Moment noch der Unterschied zwischen uns.» Der Enttäuschung zum Trotz sah die fast 19jährige auch Positives: «Ich bin eine Kämpferin und mit einem Zweitrunden-Out nicht zufrieden. Ich bin aber zuversichtlich für die Zukunft und weiss einfach, dass ich noch härter trainieren muss.»

Nur noch ein Sieg trennt Schnyder von ihrem 20. Major-Achtelfinal. Diesen, den sie vermutlich gegen Serena Williams bestreiten würde, kann einzig noch die Französin Emilie Loit verhindern, wie Schnyder eine Linkshänderin. Die Baselbieterin: «Das ist für mich ein absolutes Pflichtspiel.»

Djokovic souverän

Die Weltnummer eins, Maria Scharapowa, entging nur knapp einer Niederlage. Die Russin besiegte ihre Landsfrau Jewgenia Rodina am Ende 6:1, 3:6, 8:6. Novak Djokovic schaffte es indes souverän in die dritte Runde. Für den Sieg gegen den Spanier Miguel Angel Lopez Jaen benötigte der Serbe nur 80 Minuten. (si)

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