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Augsburgers Zukunft ist ungewiss

Als Nationalspieler stiess Christophe Augsburger (24) vorletzte NLA-Saison zu Volley Amriswil. Operationen an beiden Hüftgelenken machten einen Einsatz diese Saison unmöglich. Ob er je wieder Spitzensport ausüben kann, ist fraglich.
Ruedi Stettler
Spielt Christophe Augsburger (r.) nochmals für Volley Amriswil? (Archivbild: Mario Gaccioli)

Spielt Christophe Augsburger (r.) nochmals für Volley Amriswil? (Archivbild: Mario Gaccioli)

VOLLEYBALL. Beim dreistündigen Europacup-Krimi (ein zusätzliches Golden-Set wurde nötig) gegen Famagusta aus Zypern vor gut einem Jahr stand in der Tellenfeld-Halle im Kader der erfolgreichen Amriswiler auch Christophe Augsburger. Gegen Dukla Liberec, erneut war ein Golden-Set für einen Amriswiler Triumph nötig, musste er im Dezember einen Besuch als Fan kurzfristig absagen. Der Schweizer Nationalspieler kann in dieser Saison nach Operationen an beiden Hüftgelenken nicht mitwirken. Ob er überhaupt für die Thurgauer je wieder zum Einsatz kommt, ist ungewisser denn je.

Am 20. Dezember hatte er seinen letzten Arzttermin und bekam zu hören: «Einsätze diese Saison stehen nicht zur Diskussion. Ich wurde sogar darauf hingewiesen, dass Spitzensport für mich ein Risiko bedeuten würde.» Das hat den 196 cm grossen Mittespieler nachdenklich gestimmt: «Eigentlich fühle ich mich gut. Ich bin erst 24, meine Gesundheit werde ich nicht aufs Spiel setzen. Es kann sein, dass der Leistungssport für mich passé ist.»

Augsburger (sein Vater Werner hat soeben seinen Job als Sportdirektor der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 nach nur vier Monaten wieder quittiert) hat deswegen anfangs Woche mit Amriswils Präsident Dominik Joos telefoniert. Und ihm Folgendes mitgeteilt: «Für mich kommen eventuell Partien in der NLB in Frage. In der NLA sehe ich mich momentan nicht.» Joos meint zur ganzen Angelegenheit: «Wir sind zwar im Gespräch miteinander, aber wie es wirklich weitergeht, ist offen.» Und er schiebt nach: «Es ist schon bitter, nach Fabian Perler und Noah Eichenberger verlieren wir mit Christophe ein weiteres hoffnungsvolles Talent.»

Auf der faulen Haut liegt der Langzeitverletzte aber nicht. Bereits im letzten August hat er beim Schweizer Sportfernsehen ein Jahrespraktikum begonnen: «Es macht Spass. Ich darf Volleyball moderieren und kommentieren, kam beim Jahresrückblick zum Zuge, bin in die tägliche Planung eingebunden und anderes mehr. Mal abwarten, was sich in diesem Metier für mich noch ergibt.»

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