Auffälliges einer schwierigen Saison

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– Trainerverschleiss: Mit Ugur Tütüneker, Ercüment Sahin (interimistisch für ein Spiel), Martin Rueda, Ronny Teuber und Maurizio Jacobacci standen fünf Trainer an der Seitenlinie. Rueda holte 1,5 Punkte pro Spiel, Tütüneker 1,0, Jacobacci 0,9 und Teuber 0,1 Punkte.

– Zuschauerschwund: Nur noch 1181 Fans wollten im Durchschnitt ein Heimspiel des FC Wil sehen. Ohne die beiden gut besuchten Partien gegen den FC Zürich läge der Schnitt bei 862. In der Saison zuvor waren noch 1332 Fans pro Spiel angezogen worden.

– Aluminium: Lediglich 35 Treffer erzielte der FC Wil in den 36 Spielen. Das ist der zweittiefste Wert aller Teams. Nur Le Mont (31 Tore) durfte noch seltener jubeln. Dafür trafen die Wiler ganze 20-mal die Torumrandung: 11-mal den Pfosten, 9-mal die Latte.

– Späte Tore: Jocelyn Roux und Johan Vonlanthen erzielten beim 4:0-Hinrundenauswärtssieg in Chiasso Tore in der 99. und der 102. Minute. Schiedsrichter Sébastien Pache hatte bei einem Platzverweis den falschen Spieler Chiassos des Feldes verwiesen. Bis dieser zurück war, dauerte es mehr als zehn Minuten.

– Kartenkönig: Am meisten Verwarnungen sammelte «Eigengewächs» Basil Stillhart. Er sah 11-mal die gelbe Karte und wurde zusätzlich bei der 0:3-Rückrundenniederlage in Schaffhausen mit der gelb/roten Karte schon vor der Pause des Feldes verwiesen. Bereits in den beiden Vorsaisons hatte Stillhart mit neun beziehungsweise acht Verwarnungen diese Rubrik gewonnen. (sdu)