Auf einer neuen Bühne

TURNEN. Giulia Steingruber war lange die Sprungkönigin. Während sie jedoch noch immer die gleichen Sprünge wie 2013 zeigt, hat sie sich am Boden weiterentwickelt. Morgen startet sie an der WM.

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Giulia Steingruber startet an der WM in Glasgow - noch immer mit den gleichen Sprüngen wie 2013. (Bild: epa)

Giulia Steingruber startet an der WM in Glasgow - noch immer mit den gleichen Sprüngen wie 2013. (Bild: epa)

Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben. Antwerpen, 2013: Giulia Steingruber zeigt erstmals den Jurtschenko mit Doppelschraube und wird Vierte. Eine zusätzliche halbe Schraube möchte sie bei einem ihrer Sprünge anhängen, sagte sie damals. Lieber früher als später.

Doch im Sport ist wenig planbar, auch ein neuer Sprung nicht. In den vergangenen zwei Jahren hatte sie ein grosses Programm zu bewältigen. Fand sie dennoch einmal Zeit, wurde sie durch eine Blockade oder Verletzung gestoppt. Auch diesen Sommer. Ende August stürzte sie im Training und zog sich eine Rückenverletzung zu. Drei Wochen lang konnte sie kaum an den Geräten trainieren.

So zeigt Steingruber an der WM in Glasgow, die heute mit der Qualifikation beginnt, noch immer die gleichen Sprünge wie 2013. (rba)

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