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Auf dem Weg nach oben

In der 1.-Liga-Finalrunde treten Frauenfeld und Kreuzlingen souverän auf. Romanshorn hingegen verpasst im Abstiegskampf eine gute Gelegenheit.
Die Romanshorner (blau, hier im Derby gegen Kreuzlingen) kassieren in der Abstiegsrunde ihre erste Niederlage – und das erst noch selbstverschuldet. (Bild: Mario Gaccioli (Romanshorn, 2. September 2017))

Die Romanshorner (blau, hier im Derby gegen Kreuzlingen) kassieren in der Abstiegsrunde ihre erste Niederlage – und das erst noch selbstverschuldet. (Bild: Mario Gaccioli (Romanshorn, 2. September 2017))

Auch im zweiten Spiel der Finalrunde zeigte der SC Frauenfeld eine tadellose Leistung. Vor eigenem Publikum besiegte die 1.-Liga-Equipe den Tabellenersten der Zürcher Gruppe, Wädenswil, deutlich mit 32:26 und bleibt mit Kreuzlingen an der Spitze. Allerdings startete Frauenfeld mit Ladehemmungen. Erst nach fünf Minuten gelang Yves Petrig mittels Penalty der 1:1-Ausgleich. Auf beiden Seiten dominierten die Abwehrreihen die Startphase. Kein Team konnte sich absetzen. Doch Frauenfeld steigerte sich im Angriff, minimierte die Zahl der technischen Fehler und zog mit drei Toren davon. Aber wie gewonnen, so zerronnen. Die Wädenswiler, die vor allem von schnellen Gegenstosstoren lebten, nutzen die Fehler der Gegner aus und kamen auf ein Tor heran.

Zur Pause stand es in diesem hochstehenden Spiel 12:11 für Frauenfeld. Spannend begann auch die zweite Hälfte. Mal führte Wädenswil, mal der SCF. Doch mit zunehmender Spieldauer kamen die Zürcher mit Frauenfelds Kreisläufern nicht mehr klar. Reto Rutschmann und Flavio Müller erzielten zusammen elf Tore und trugen viel zum Sieg bei. Ebenso wichtig war die Leistung von Edin Hasanovic im Innenblock. Immer wieder positionierte er seine Hände so, dass Kaj Stokholm im Tor wusste, wo der Ball kommen würde. Auch Frauenfelds Goalie spielte sich in einen Rausch und liess die Zürcher bis zum Schlusspfiff verzweifeln.

Kreuzlingen besteht schwierige Prüfung

Der HSC Kreuzlingen bleibt in der Finalrunde ebenfalls verlustpunktlos. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der Schlussviertelstunde siegte der Leader in Uster 34:28 (16:16). Die Zürcher, nach der 23:26-Heimniederlage gegen Fides St. Gallen bereits unter Druck, forderten die favorisierten Thurgauer über weite Strecken. Bis zum 23:23 leistete das Team des über 100-fachen Nationalspielers und ehemaligen Bundesligaprofis Iwan Usik erfolgreich Widerstand. Dann zogen die Kreuzlinger innert sechs Minuten von 22:22 auf 27:23 davon. Von diesem Rückstand erholten sich die jungen Ustermer nicht mehr. Der wichtige Auswärtssieg geriet für den HSCK nie mehr in Gefahr. In der Abstiegsrunde verlor der HC Romanshorn im zweiten Spiel zum ersten Mal. Nach einem hervorragenden Start verloren die Oberthurgauer in Einsiedeln den Faden und schliesslich die Partie mit 31:32 (16:14).

Romanshorn verschenkt Punkte

Bis zur 25. Minute und dem 16:8 hat Romanshorn die Gastgeber komplett im Griff. Doch dann brachten sie sich bis zur Pause fast komplett um die Früchte ihrer Arbeit. Mit Fehlern ermöglichen sie den Schwyzern einfache Kontertore, die die Führung auf 16:14 schmelzen liessen. In der zweiten Halbzeit wechselt die Führung stetig. Die Entscheidung fiel erst in den letzten zwei Minuten: Mit einer Zeitstrafe und zwei technischen Fehlern ermöglichten die Romanshorner den Einsiedlern zehn Sekunden vor Schluss den Siegtreffer. Trotz dieser Niederlagen bleibt Romanshorn an der Tabellenspitze. Arbon kam bei seinem ersten Auftritt in der Abstiegsrunde bei GC Amicitia Zürich zu einem 31:31. Zur Pause hatten die Thurgauer noch mit fünf Toren in Rückstand gelegen. (hoc/mru/müc/red)

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