Auch Walker verpasst WM-Kür

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Eiskunstlauf Wie für Yasmine Kimiko Yamada (33.) und die Paarläufer Ioulia Chtchetinina/Noah Scherer (28.) sind die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Helsinki auch für Stéphane Walker nach dem Kurzprogramm zu Ende. Mit 64,04 Punkten verpasste der 26-jährige Walliser als 28. die Kür der besten 24 um 5,29 Punkte. Walker schöpfte sein Potenzial nicht aus. Beim Dreifach-Axel zu Beginn des Programms zur Musik «Purple Rain» von Prince landete er unsauber, bei der Kombination Dreifach-Lutz/Dreifach-Toeloop stürzte er beim zweiten Sprung, der unterrotiert war. Deshalb blieb der vierfache Schweizer Meister deutlich unter seiner vergangenen November in Warschau erzielten Bestleistung von 70,58 Punkten. Diese hätte zum Weiterkommen gereicht. Dass Walker an seiner dritten WM nicht zum zweiten Mal nach 2014 die Kür erreicht hat, ist umso bitterer, als die Schweiz nun sicher keinen der 24 Olympia-Quotenplätze erhält, die in Helsinki zu holen sind. Allerdings kann Walker nach wie vor auf eine Teilnahme in Pyeongchang hoffen, werden doch noch sechs Quotenplätze im kommenden September an der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf vergeben. Das beste Kurzprogramm zeigte Javier Fernandez, der seinen dritten WM-Titel in Serie anstrebt. Mit 109,05 Punkten verbesserte der 25-jährige Spanier seine Bestmarke um 4,80 Punkte und blieb nur um 1,90 Punkte unter dem «Weltrekord» des japanischen Olympiasiegers Yuzuru Hanyu. (sda)