Auch gegen Bülach keine Punkte

EISHOCKEY. Im vorgezogenen zweiten Quali-Masterround-Spiel kann der SC Weinfelden nur phasenweise überzeugen. Gegen einen gut aufspielenden EHC Bülach haben die Gastgeber am Schluss keine Chance und verlieren deutlich mit 2:7. Der SCW muss nun hoffen, dass Wil heute abend auch verliert.

Karin Reinert
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Der SC Weinfelden (blau) kämpft, kommt gegen Bülach aber wieder nicht zu einem Sieg. (Bild: Mario Gaccioli)

Der SC Weinfelden (blau) kämpft, kommt gegen Bülach aber wieder nicht zu einem Sieg. (Bild: Mario Gaccioli)

Die beiden 1.-Liga-Teams starteten konzentriert in diese Partie in der Quali-Masterround und konnten sich schnell ein paar gute Abschlüsse im gegnerischen Drittel erarbeiten. Die Weinfelder spielten konzentriert aus der Defensive heraus, doch immer, wenn Bülachs Paradelinie um Topskorer Roman Schaufelberger auf dem Eis stand, wurde es brandgefährlich vor dem Tor der Gastgeber. Ab der 9. Minute musste Weinfelden gleich zwei kleine Strafen in Folge absitzen, wobei die zweite äusserst fragwürdig war.

Heikle Phase überstanden

Dafür wurde kurz darauf ein klares Foul an Tosio übersehen. Dank gutem Kampfgeist überstanden die Weinfelder jedoch diese heikle Phase und ermöglichten den Bülachern nur ganz wenige gute Schüsse aufs Tor. Dies änderte sich dann in den letzten fünf Spielminuten des Startdrittels. Zuerst lenkte Kobert in der 15. Minute einen guten Schuss von Hügli ab der blauen Linie für Lenze unhaltbar ab. Danach führte ein kapitaler Verteidigerfehler in der 19. Minute zum zweiten Treffer. Auf Zuspiel von Boner stand Schaufelberger plötzlich vor dem leeren Tor und musste die Scheibe nur noch einschieben. Die Weinfelder waren nun komplett von der Rolle und nur eine Minute später fiel bereits das 0:3 durch Walder auf Pass von Schenk.

Ein vielversprechender Start

Das Mitteldrittel begann aus Weinfelder Sicht vielversprechend und die Gastgeber zeigten, dass sie sich noch nicht geschlagen geben wollten. Ein guter Angriff von Kloss zu Williamson führte dann in der 22. Minute auch zum verdienten ersten Treffer der Trauben. Doch die Antwort der Zürcher kam im nächsten Angriff und wieder war es Schaufelberger, der die Scheibe im Netz versenkte. Glück hatten die Weinfelder zudem in der 35. Minute, als Figi ganz knapp das Tor verpasste. Nur ein paar Sekunden später zog Basarte jedoch ab und liess Lenze mit einem harten Schuss keine Chance.

Das Spiel plätschert dahin

Im letzten Spielabschnitt ging dann auf beiden Seiten nicht mehr allzu viel. Der EHC Bülach musste nicht und der SC Weinfelden konnte nicht mehr zeigen. In der 45. Minute gelang Lemm auf Zuspiel von Figi noch das 1:6, ansonsten plätscherte das Spiel dahin.

Ein schöner Treffer gelang den Weinfeldern zum Abschluss gegen Ende des Spiels aber dann doch noch. Als sie sich den Puck an der gegnerischen blauen Linie erobern konnten, zog Williamson ab und Birrer stand goldrichtig, um den Puck ins Tor abzulenken. Den Schlusspunkt setzten dann aber doch wieder die Gäste aus dem Zürcher Unterland. 54 Sekunden vor Ende der Partie erhöhte Boner nach einer Passstafette von Schaufelberger zu Kobert auf 2:7. Damit müssen die Weinfelder hoffen, dass Wil am Mittwoch gegen Seewen keine Punkte holt, damit sie nicht auf den letzten Platz abrutschen.

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