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ATP FINALS: Fehlende Stars

Die Ära der grossen fünf im Tennis ist bald vorbei. London bekommt diese Woche einen Vorgeschmack darauf. Und es ist kein schönes Bild. Nie blieben so viele Plätze leer.

Novak Djokovic ist in London omnipräsent. Zumindest, wenn man mit der U-Bahn in der O2 Arena ankommt. Gleich dutzendfach wirbt ein Sponsor mit seinem Konterfei an Wänden, Decken und Rolltreppen. In der Realität fehlt Djokovic an den ATP Finals, nachdem der fünf­fache Masters-Champion seine Saison nach Wimbledon abbrechen musste. Genau wie Titelverteidiger Andy Murray, Stan Wawrinka, Kei Nishikori, Milos Raonic und seit Montag auch Rafael Nadal. Auf die Zuschauerzahlen wirkt sich das deutlich aus.

Noch immer ist die Halle stets zu mindestens rund 85 Prozent voll, dennoch waren in der riesigen Arena noch nie so viele leere Plätze auszumachen wie in diesem Jahr. Zumindest dann, wenn Roger Federer nicht spielt.

Kein Jungbrunnen für die Altmeister

Ein Tag wie gestern mit Dominic Thiem, Grigor Dimitrov, David Goffin, Pablo Carreño Busta sowie vier Doppelpaaren in Aktion ist nicht nach dem Geschmack des anspruchsvollen Londoner Publikums. Die bittere Wahrheit für die ATP ist offensichtlich: Ohne Federer, Nadal sowie – in etwas geringerem Mass – Djokovic, Murray und Wawrinka fehlen die Zugpferde. Alle fünf sind über 30 Jahre alt und werden über kurz oder lang von der Bühne abtreten. Federer glaubt nicht daran, dass die neue Generation so bald das Zepter übernehmen kann, obwohl er gerade Zverev eine grosse Zukunft prophezeit.

«Novak, Murray und Stan sind drei Spieler, von denen ich auf keinen Fall sagen könnte, die kommen nicht mehr richtig zurück», sagt der 36-jährige Basler. «Ich glaube, die Jungen brauchen schon noch etwas Zeit.» Federer sieht die vielen Verletzungen nicht so dramatisch: «Die sind eigentlich normal in dem Alter.» Um sie zu verhindern, müsste man «zehn Jahre unseres Alters wegnehmen, dann ginge es uns vermutlich besser», sagt er. (sda)

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