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Interview

Der ZSC-Captain nach dem ersten Training mit Arno Del Curto: «Man darf keine Wunder erwarten»

Nach dem grossen Medienrummel leitete Arno Del Curto am Dienstag erstmals das Training der ZSC Lions. Patrick Geering, Captain der Zürcher, erzählt von seinen ersten Eindrücken und erklärt, weshalb die ZSC Lions bisher nicht in Fahrt gekommen sind.
Sergio Dudli
Arno Del Curto in seinem ersten Training als Coach der ZSC Lions. (Bild: Freshfocus)

Arno Del Curto in seinem ersten Training als Coach der ZSC Lions. (Bild: Freshfocus)

Patrick Geering, am Montag hatten Sie noch frei, am Dienstag leitete mit Arno Del Curto ein neuer Coach das Training. Wie überrascht sind Sie?

Ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich das habe kommen sehen. Aber es ist so, wie es ist. Wir freuen uns auf Del Curto.

Was waren seine ersten Worte an die Mannschaft?

Er hat sich vorgestellt und gesagt, was er im Sinn hat. Er will nicht das Rad neu erfinden, die guten Ansätze beibehalten und mehr Tempo in unser Spiel bringen.

Was ist Ihr erster Eindruck?

Del Curto ist viel kommunikativer als die Trainer in der jüngeren Vergangenheit und auf dem Eis stets nahe bei den Spielern. Er bolzt das Training richtig durch, das gefällt mir.

Warum hat es mit dem entlassenen Serge Aubin nicht funktioniert?

Das ist schwierig zu beantworten, weil es die Konsequenz des Scheiterns auf mehreren Ebenen ist. Es liegt nicht nur am Trainer, das wissen auch wir Spieler. Jeder muss sich hinterfragen, ob er immer volle Leistung geliefert hat. Aber ich bin überzeugt, dass Del Curto weiss, wie er uns Feuer unter dem Hintern macht. Aber man darf keine Wunder erwarten.

Patrick Geering geht in seine zweite Saison als ZSC-Captain. (Bild: KEY)

Patrick Geering geht in seine zweite Saison als ZSC-Captain. (Bild: KEY)

Bereits in der Vorsaison wurde der Trainer gewechselt, um neue Impulse zu setzen. Warum verliert die Mannschaft regelmässig den Glauben an den Coach?

Wir müssen ehrlich sein: Auch in der vergangenen Saison hatten wir nach dem Wechsel zu Hans Kossmann unsere Durchhänger. Wir haben vor allem im Playoff funktioniert. Ich glaube, es tut jeder Mannschaft gut, wenn sie geführt wird und die Spieler genau wissen, was sie tun müssen.

Standen die Spieler also nicht mehr hinter Serge Aubin?

Doch, das sind wir immer. Aber da kann ich nur für mich und meinen Eindruck sprechen. Wäre das Team nicht mehr hinter ihm gestanden, hätte uns Spieler die Entlassung nicht so überrascht. Es war nicht so, dass wir Serge Aubin in den Rücken gefallen sind. Dennoch glaube ich, dass die Ernennung von Del Curto ein guter Entscheid ist und wir jetzt vorausschauen können.

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