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Zum dritten Mal Sieger am Thurgauer Kantonalschwingfest: Schneiders Déjà-vu heisst Orlik

Der Bündner Armon Orlik gewinnt in Frauenfeld zum dritten Mal das Thurgauer Kantonalfest. Im Schlussgang bezwingt er – wie schon vor zwei Jahren – Domenic Schneider aus Friltschen.
Ives Bruggmann
Armon Orlik (rechts) behielt im Schlussgang gegen den Thurgauer Domenic Schneider die Oberhand. (Bild: Andrea Stalder)

Armon Orlik (rechts) behielt im Schlussgang gegen den Thurgauer Domenic Schneider die Oberhand. (Bild: Andrea Stalder)

Armon Orlik mausert sich zum Spielverderber für die Thurgauer Schwinger. Zum dritten Mal in den vergangenen vier Austragungen siegte er am Thurgauer Kantonalen. Nur als er im vergangenen Jahr nicht antrat, ebnete er den Weg für einen Heimsieg. Samuel Giger beendete die Durstrecke 2018 nach 29 Jahren.

Auch in diesem Jahr strebten die Thurgauer in Frauenfeld vor 3000 Zuschauern den Sieg an. Doch der 23-jährige Orlik war der beste Mann auf dem Schwingplatz. Nach einem gestellten Gang zum Auftakt gegen den St. Galler Unspunnensieger Daniel Bösch legte er der Reihe nach Dominik Oertig, Thomas Koch sowie die beiden Eidgenossen Michael Bless und Stefan Burkhalter auf den Rücken. Im Schlussgang traf er auf den Thurgauer Domenic Schneider und schuf dadurch ein Déjà-vu. Schon vor zwei Jahren in Zihlschlacht trafen die beiden im Kampf um den Festsieg aufeinander. Damals erwischte der Bündner den Thurgauer nach vier Minuten mit einem Fussstich.

(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
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Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
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Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
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Thurgauer Kantonalschwingfest in Frauenfeld

Festsieg bleibt das Ziel

Schneider wollte seinem vielseitigen Gegner nicht ins offene Messer laufen und ergriff zu Beginn nicht die Initiative. Der als guter Konterschwinger geltende Thurgauer hielt Orlik einigermassen souverän auf Distanz. Selber schaffte es der 24-Jährige aber nur einmal, den Favoriten in Bedrängnis zu bringen. Je länger der Gang dauerte, desto mehr bestimmte Orlik das Geschehen. Als die beiden Schlussgangteilnehmer nach sieben Minuten zum zehnten Mal zusammengriffen, erzwang Orlik die Entscheidung mittels Lätz.

Das Rezept hat Schneider gegen Orlik noch nicht gefunden, verlor er doch bei allen sieben bisherigen Begegnungen. Auch den Sieg am eigenen Kantonalen verpasste er wieder knapp. «Im nächsten Jahr versuche ich es erneut», sagt Schneider. Oberste Priorität geniesst für ihn in dieser Saison der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest in Zug. Darauf hat er seine Planung ausgerichtet. Doch auch den zweiten Kranzfestsieg nach dem Glarner-Bündner Schwingfest 2015 steht auf seiner To-do-Liste.

Orlik freute sich umso mehr über den dritten Thurgauer Sieg, weil es das derzeit anspruchsvollste Kantonale in der Nordostschweiz ist. Dass er nicht gegen Samuel Giger antreten musste, kam ihm nicht ungelegen. «Ich habe mit dieser Paarung gerechnet, bin aber froh, dass ich ihm nicht auch noch begegnet bin», sagte Orlik. Giger verpasste seinerseits die Schlussgangteilnahme und somit ein Duell mit dem Bündner. Er stellte im ersten und im vierten Gang und klassierte sich am Ende mit vier Siegen auf Rang 5c.

Thurgauer Farbtupfer

Die weiteren Mitfavoriten Michael Bless und Daniel Bösch zeigten sich in Frauenfeld ebenfalls in bester Verfassung. Der Appenzeller Bless verlor nur gegen den späteren Sieger Orlik und klassierte sich als Dritter. Der St. Galler Bösch rang den beiden Siegesanwärtern Giger und Orlik einen Gestellten ab und blieb sonst ohne Makel, was ihm den vierten Rang einbrachte. Für die weiteren Farbtupfer an einem nasskalten und grauen Tag in Frauenfeld waren die Thurgauer verantwortlich. Mario Schneider, der Bruder des Schlussgangsteilnehmers, holte sich mit fünf Siegen den zweiten Platz. Mit einem Viertelpunkt weniger schaffte es David Dumelin auf den dritten Rang.

Einen Achtungserfolg erzielte der erst 17-jährige Lars Hugelshofer aus Schönholzerswilen mit dem vierten Platz, der ihm den ersten Kranzgewinn bescherte. «Eine riesige Erleichterung», wie er sagte. Dass es dazu noch am eigenen Kantonalen klappte, mache es noch schöner. Mit der Ausbeute von 15 der ausgegebenen 27 Kränze demonstrierten die Thurgauer ihre Stärke.

Reichmuths Premiere

Pirmin Reichmuth drückte dem Zuger Kantonalfest in Rotkreuz den Stempel auf. Mit sechs Siegen gewann der Zuger in überlegener Manier zum ersten Mal in seiner Laufbahn ein Kranzfest. Im Schlussgang setzte er sich gegen Marcel Bieri durch, der mit vier Siegen und einem Gestellten gegen Favorit Joel Wicki den Einzug in den Schlussgang gesichert hatte. Wenn der verletzungsanfällige Hüne Reichmuth sein grosses Potenzial ausschöpfen kann, wird er am Eidgenössischen Fest zu den Mitfavoriten gehören. (sda)

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