Argumente und Wünsche

Wie nach dem 1:0 in der AFG Arena stand auch nach dem 1:1 in der Reprise gegen den FC Zürich derselbe Spieler des FC St. Gallen im Mittelpunkt: Moreno Merenda. Im Heimspiel war der 32-Jährige dafür verantwortlich gewesen, dass die Ostschweizer den Platz als Sieger hatten verlassen dürfen.

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Wie nach dem 1:0 in der AFG Arena stand auch nach dem 1:1 in der Reprise gegen den FC Zürich derselbe Spieler des FC St. Gallen im Mittelpunkt: Moreno Merenda. Im Heimspiel war der 32-Jährige dafür verantwortlich gewesen, dass die Ostschweizer den Platz als Sieger hatten verlassen dürfen. Im Letzigrund hatte er ihnen mit seinem Treffer den Punkt gesichert. Das sei eine «glatti Sach», sagte Merenda hinterher.

Zwei Spiele, zwei Treffer, da erwarte er doch sicher, am Ostermontag im Cup-Halbfinal gegen Lausanne-Sport gesetzt zu sein, bekam der Stürmer zu hören. «Ich würde gerne spielen. Aber erwarten darf ich es nicht. Aber ich hoffe, dass sich der Trainer diese beiden Partien noch einmal ansieht.» Merenda fand zu Recht, er habe keine «schlechten Argumente» geliefert.

Zufriedener Forte

Mit dem jüngsten 1:1 gegen den Schweizer Meister war Merenda zufrieden. «Mit etwas mehr Glück hätten wir drei Punkte holen können. Mit etwas Pech hätten wir am Ende aber auch ohne Zähler dastehen können», sagte er und bezeichnete deshalb das Unentschieden als «verdient».

Mit dem Resultat könnten sie «sehr zufrieden sein», sagte St. Gallens Trainer Uli Forte.

«Und wenn ich höre, dass die beiden wegen Offside aberkannten Zürcher Tore reguläre Treffer gewesen sind, bin ich umso glücklicher.» Vor allem in der Schlussphase habe Zürich viel Druck ausgeübt. «Wir fanden keine Entlastung mehr. Ich hatte das Gefühl, dass wir gleich ein Tor erhalten würden», so Forte.

«Da wird es schwierig»

Ziemlich verärgert zeigte sich Zürichs Trainer Bernard Challandes. «Wenn wir Tore erzielen, hat der Schiedsrichter etwas dagegen.

Da wird es schwierig», sagte er. Der Treffer von Dusan Djuric in der 54. Minute sei kein Abseits gewesen. Da müsse er nicht einmal die TV-Bilder studieren. «Wir haben drei Tore erzielt, aber am Ende steht es 1:1», sagte Challandes, ehe er aufstand und Forte alles Gute für den Ostermontag wünschte. (ms)

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