Arbon verschenkt daheim einen Punkt

Auf heimischem Terrain dominierte Arbon die erste Halbzeit gegen Grauholz klar. Die zweite Hälfte gehörte jedoch der Berner Mannschaft. Die NLB-Partie endete mit 27:27 (18:11).

Max Glättli
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Arbon (schwarz) hatte in der ersten Hälfte das Zepter in der Hand, musste es aber in der zweiten abgeben. (Bild: Mario Gaccioli)

Arbon (schwarz) hatte in der ersten Hälfte das Zepter in der Hand, musste es aber in der zweiten abgeben. (Bild: Mario Gaccioli)

HANDBALL. Zu Spielbeginn schien bei Arbon vieles, das in der bisherigen Meisterschaft teils fehlte, vorhanden zu sein. Arbon war spürbar präsenter als Grauholz. In der Verteidigung wurde kommuniziert, die Zuordnung der gegnerischen Angreifer stimmte, der Einsatz war richtig und die nötige Körpersprache vorhanden. Für die Berner war es schwierig zum Torerfolg zu kommen.

Nach zehn Minuten konnten sich die Thurgauer langsam vom Gegner absetzen. Vor allem Yoon, der von verschiedensten Positionen aus erfolgreich war, sowie Näf und Geisser liessen Baillif kaum eine Chance. Die Gegenwehr der Gäste liess nach und dank zweier schneller Treffer des Youngsters Marc Strässle unmittelbar vor der Pause wuchs der Vorsprung auf respektable sieben Tore für das Heimteam an.

Nach der Pause schien Arbon wie blockiert. Aus den ersten zehn Angriffen resultierte lediglich ein einziges Tor für die Einheimischen. Die Gastgeber bauten den Gegner geradezu auf. Grauholz nahm diese Offerte selbstverständlich an. Sandro Sieber vom Kreis sowie Samuel Hubacher aus der zweiten Reihe waren die wirkungsvollsten Akteure der Berner.

So lautete das Skore 24:25 kurz vor Ende der Partie zugunsten der Gäste. Das Spiel lag auf des Messers Schneide. Dank der lautstarken Unterstützung des heimischen Publikums konnten sich die Thurgauer noch auffangen.

Ein herrliches Gegenstosstor von Zülle 44 Sekunden vor Schluss brachte den HCA nochmals mit einem Treffer in Front. Die Hoffnungen auf den ersten Sieg der Arboner in dieser Saison wurde jedoch nicht erfüllt. Ein unnötiges Tor nach einem Freistoss, nur Sekunden vor Schluss, brachte für die besser klassierten Grauholzer noch den Ausgleich zum 27:27.