Arbon verliert zum Schluss

Erstligist Arbon verlor das letzte Saisonspiel gegen ein engagiert spielendes Wetzikon klar mit 20:28 (10:13).

Max Glättli
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HANDBALL. Es war sofort klar, Wetzikon wollte die letzte Chance, nicht in der Abstiegsrunde zu spielen, konsequent nutzen. Die Zürcher waren bereits in der Anfangsphase das bestimmende Team. Nach neun Minuten lag die Heimequipe beim 2:7 mit fünf Toren zurück. Der Wetziker Silvano Radeck zeichnete sich besonders aus. Er sorgte bis dahin mit vier Treffern für einen beachtlichen Vorsprung der Gäste.

Arbon gelang es während dem ganzen Spiel kaum, die Kreise wirksam zu stören. Das Engagement war ungenügend. Die Zürcher Oberländer verteidigten wesentlich konsequenter als Arbon. Die Würfe der Gastgeber aufs gegnerische Tor waren zu ungenau und oft harmlos. Erst nach dem Time-out von Arbons Trainer Noël Kobler wurde das Engagement etwas besser. So gelang den Thurgauern bis zur Pause noch etwas Resultatkosmetik.

Heimteam startete besser

Nach der Pause startete der HCA besser als in der ersten Hälfte. Das Heimteam verteidigte etwas offensiver und konnte das Skore bis auf ein Tor verkürzen. Die Besserung war eher ein Strohfeuer und nur von kurzer Dauer. Vor allem im Abschluss fehlte erneut die nötige Konzentration. Während zwölf Minuten verlor Arbon den Ball insgesamt achtmal und erzielte kein Tor und lag daher nach fünfundvierzig Minuten beim 14:20 bereits entscheidend zurück.

Wetzikon merkte, dass Arbon nicht den besten Tag erwischt hatte. Die Zürcher konnten die Gangart nochmals steigern. Erneut war es Radeck und jetzt auch Christian Brügger sowie Marco Lehmann, die mit je vier Treffern den Spielausgang klar zugunsten der Gäste entschieden und somit mit einem 28:20-Sieg den Ligaerhalt sicherten.

Arboner erreichen das Ziel

Ein wegen dem heutigen Spiel nicht ganz zufriedener HCA-Coach Noël Kobler zur Saison: «Wir haben das gesteckte Saisonziel, einen Rang in der ersten Tabellenhälfte erreicht. Es war jedoch ein Auf und Ab. Es gelingt uns noch nicht, über längere Zeit eine konstant gute Leistung zu erbringen.»

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