Arbon verliert erstes Heimspiel

Die Arboner 1.-Liga-Handballer unterliegen GC Amicitia Zürich zu Hause mit 27:33. Ein Lichtblick war die Leistung der jungen Arboner Rückraumspieler.

Andreas Da Ros
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HANDBALL. Der HC Arbon wie auch GC Amicitia Zürich starteten sehr animiert und temporeich in die 1.-Liga-Partie in der Stacherholzhalle. Arbon hätte dank einiger guter Paraden von Höhener eigentlich wegziehen müssen, doch im Angriff wurden zu viele Chancen vergeben. So blieb das Spiel bis zur Mitte der ersten Halbzeit ausgeglichen. Eine erste kleine Schwächephase des Heimteams, in der immer wieder leichtfertig Bälle verloren wurden, nutzten die Gäste mit schnellen Gegenstössen konsequent aus, um bis zur 20. Minute auf 7:11 wegzuziehen.

Ausgleich in wenigen Minuten

Vulovic reagierte und brachte mit Bienz einen Nachwuchsspieler in den Rückraum. Diese Massnahme zeigte Wirkung, waren es doch nun die Arboner, angeführt von Bienz und Egger, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Innerhalb weniger Minuten konnte das Spielgeschehen wieder ausgeglichen werden und man hätte eigentlich in Führung gehen müssen. Leider wurden aber gleich mehrere gute Chancen vergeben, was von den konterstarken Zürchern postwendend mit einem Zweitorerückstand zur Pause bestraft wurde.

In der Defensive überfordert

Waren in der ersten Halbzeit schon beide Teams in der Defensive phasenweise überfordert, so wurde dieser Eindruck in der Startphase der zweiten Halbzeit noch verstärkt. Bis zur 42. Minute führte praktisch jeder Angriff zu einem Tor, ohne dass die Angreifer auf grosse Gegenwehr gestossen wären. Arbon gelang wohl immer wieder der Anschlusstreffer, GC konterte aber umgehend und verhinderte so einen möglichen Ausgleich. Beim Stand von 20:22 in der 42. Spielminute scheiterten die Arboner vom 7-m-Punkt. Und da das Heimteam gleich nochmals eine gute Tormöglichkeit ausliess, war der Rückstand plötzlich wieder auf vier Tore angewachsen. Leider vermochte auch ein Time-out von Trainer Vulovic nicht die nötige Ruhe in die Mannschaft zu bringen, um zurück ins Spiel zu kommen. Vielmehr versuchten es die jungen Arboner in der Folge immer öfter mit der Brechstange, was von GC konsequent bestraft wurde.

Hypothek ist zu gross

Dem Heimteam gelang es in der Schlussphase nicht, den Gegner nochmals in Bedrängnis zu bringen. Zu gross war die Hypothek aus dieser zehnminütigen Schwächephase, in der kein einziger Treffer gelang. Ein Lichtblick waren trotz der Niederlage die guten Leistungen der jungen Arboner Rückraumspieler Gasser, Egger und Bienz, die für den weiteren Verlauf der Saison einiges versprechen.