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Arbon trotz Cup-Aus zufrieden

Fussball Der erhoffte Exploit blieb zwar aus, und doch sah sich der 2.-Liga-Club Arbon nach dem 0:7 im Schweizer Cup gegen den FC Wil als Gewinner des Abends. Den rund 900 Zuschauern auf dem Stacherholz wurde auf und neben dem Platz gute Unterhaltung geboten. Bis zum Halbzeitstand von 0:2 konnte der Aussenseiter aus dem Thurgau die Spannung noch aufrecht erhalten. Doch die rote Karte wegen einer Notbremse gegen Abwehrchef Bosko Trajkovic eine Minute vor dem Pausenpfiff, wirkte für das Heimteam wie ein Hammerschlag. Bis zu diesem Zeitpunkt besass Arbon einen beachtlichen Anteil Ballbesitz.

Wenn ein Cup-Märchen wahr werden soll, müssen jedoch viele Details zu Gunsten des Unterklassigen ausfallen. Dies war an diesem Abend nicht der Fall. Umstrittene Schiedsrichterentscheide fielen durchwegs zu Gunsten des FC Wil aus. Sei es beim offsideverdächtigen 1:0 von Johan Vonlanthen in der achten Minute oder beim Platzverweis gegen Trajkovic, den in dieser Partie wohl wichtigsten Arboner Spieler.

Die Gäste zeigten aber keine Schwächen durch Überheblichkeit und waren von Beginn an bei der Sache. Dass Wils Trainer Konrad Fünfstück die Oberthurgauer beim Testspiel gegen Romanshorn beobachtete und zwecks Analyse filmen liess, zeigte, dass der Cupsieger von 2004 den FC Arbon ernst nahm. Dies unterstreicht auch die Tatsache, dass Fünfstück sein bestes Team auf den Platz schickte. (wim)

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