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Apropos: Was den Alltag leichter macht

Eddy Schambron
Eddy Schambron. (Bild: PD)

Eddy Schambron. (Bild: PD)

Wer in ländlicher Gegend eine Fahrt im Postauto unternimmt, kennt es: Beim Aussteigen sagen Fahrgäste zum Chauffeur «Auf Wiedersehen», auch wenn sie ihn nicht kennen. Vom Fahrersitz kommt dann ein freundliches «en schöne Tag» oder «uf Wiederluege».

Es ist schön, eine bevorstehende Wanderung so zu beginnen oder einen Arbeitstag mit dieser Freundlichkeit zu beenden. Neulich in Lille, der Grossstadt im französischen Norden, nahe der belgischen Grenze, rund 235 000 Einwohnerinnen und Einwohner: Die einheimischen Fahrgäste in den städtischen Bussen sagen beim Aussteigen «Au revoir» zum Chauffeur, oft sogar «merci», und der Chauffeur, der im Verkehrschaos von Autos, Velofahrern, E-Trottinetts, Skateboards und Fussgängern, die Rotlicht an der Ampel eher als Empfehlung denn als Aufforderung betrachten, eigentlich am Rande des Nervenzusammenbruchs sein müsste, blickt in den grossen Rückspiegel, sagt «bonne journée» oder «à bientôt». Was den Alltag einfach etwas leichter macht.

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