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Apropos: Die Schweiz als Billiger Jakob

François Schmid-Bechtel
François Schmid-Bechtel.

François Schmid-Bechtel.

Wenn ich im Sommerurlaub durch das benachbarte Ausland fahre, staune ich stets über die Maut-Gebühren. Jüngst bezahlte ich im Süden Frankreichs für eine Strecke von knapp 100 Kilometern 13 Euro. Horrend, verglichen mit den 40 Franken für die Schweizer Autobahnvignette. Okay, die besagte Strecke in Frankreich legte ich in 45 Minuten zurück. Während ich von Winterthur bis Brugg (55 Kilometer) selbst in tiefster Nacht schon mal 70 Minuten benötige, weil unentwegt gebaut wird.

So viel minderwertiger, wie der Preisunterschied suggeriert, sind unsere Autobahnen natürlich nicht. Deshalb wäre es wieder mal an der Zeit, über eine Preiserhöhung für die Vignette nachzudenken. Oder, noch besser, über eine dynamische Preispolitik. Beispielsweise: Reisen im Juli und August ist teurer als im November. Oder: Wer die Schweizer Autobahnen nur zu Transitzwecken nutzt, bezahlt mehr. Die Blechlawinen am Gotthard nehmen dadurch kaum ab. Aber wenigstens wird unser Ärger über verstopfte Autobahnen adäquater entgolten.

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