Andri Stacher holt Silber am Rheintal-Cup

KUNSTTURNEN. Mehr als 270 Turner aus über zehn Nationen turnten am vergangenen Wochenende im St. Galler Rheintal an der Jubiläumsausgabe des Rheintal-Cups. In fünf Programmen turnten 26 Athleten aus dem Thurgau. Andri Stacher erturnte eine Silbermedaille.

Sabina Michel/Brigitte Pallmann
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KUNSTTURNEN. Mehr als 270 Turner aus über zehn Nationen turnten am vergangenen Wochenende im St. Galler Rheintal an der Jubiläumsausgabe des Rheintal-Cups. In fünf Programmen turnten 26 Athleten aus dem Thurgau. Andri Stacher erturnte eine Silbermedaille.

Am Samstag waren die Programme P6 Junioren (P5) und Senioren ausgeschrieben. Am Sonntag durften sich die Turner vom Einführungsprogramm bis zum P4 den Wertungsrichtern stellen.

Nur zwei Schweizer besser

Zuerst traten die 13- bis 17-Jährigen (P6 Junioren) an. Die Wertung der Übungen erfolgte nach den internationalen Wertungsvorschriften, auch Code de Pointage genannt. Im 76 Teilnehmer zählenden Feld klassierte sich der 13jährige Severin Michel (STV Frauenfeld/RLZ Ost) auf dem 51. Rang. Nur zwei gleichaltrige Schweizer Turner lagen in der Endabrechnung vor Michel. Mit kleineren Unsicherheiten und drei Stürzen liess Michel Punkte liegen. Er beendete seinen Wettkampf mit einer sauber geturnten Reckübung. Auch Till Habisreutinger (STV Frauenfeld/Turnfabrik) absolvierte einen kompletten Mehrkampf. Am Boden begann Habisreutinger stark. Dieses Niveau konnte er leider nicht halten, so dass er sich in der Endabrechnung auf Rang 57 einreihte. Fabian Bischofberger (STV Münchwilen/RLZ Ost) turnte lediglich an vier Geräten. Am Pferd beeindruckte Bischofberger mit dem höchsten Ausgangswert (D-Wert 5.1). Auch an den Ringen zeigte er eine der schwierigsten Übungen. Marc Engeli (STV Märwil/RLZ Ost) bewältigte zwei Geräte. Am Sprung zeigte Engeli einen Jurtschenko mit 1,5 Schrauben, welcher ihm die zweithöchste Note an diesem Gerät einbrachte. Am Boden präsentierte Engeli eine neue Übung. Die letzte Diagonale mit der Dreifach-Schraube klappte noch nicht nach Wunsch. Dadurch gab es massive Abzüge. Jonas Dünnenberger (STV Frauenfeld/RLZ Ost) turnte ebenfalls nur an zwei Geräten und belegte den 75. Schlussrang.

Paradegerät Barren

Die Beteiligung im P3 war bedeutend höher als am ersten Wettkampf. Andri Stacher (STV Frauenfeld/RLZ Ost) turnte um einiges ausgeglichener als noch vor zwei Wochen. An seinem Paradegerät, dem Barren, zeigte Stacher seine Klasse. Kein anderer Turner zeigte eine schwierigere Übung als der Aadorfer. Ein Sturz am Sprung kostete ihn den Sieg. Hinter Janic Meier (TV Maienfeld), der ab kommendem Sommer ebenfalls im RLZ Ost trainieren wird, durfte Stacher auf das Podest steigen und sich die Silbermedaille umhängen lassen.

Nach einem Sturz am Barren musste sich der Steckborner Luano Brändle (STV Frauenfeld) im P1 mit dem 10. Schlussrang als bester Thurgauer in seiner Stärkeklasse zufrieden geben. Ähnlich erging es Lars Engeli (STV Frauenfeld) im P2, der am letzten Gerät bei der Pauschenübung stürzte. Der Steckborner erzielte mit 74.425 Punkten und 6.2 Punkten Abstand auf den Sieger den 9. Schlussrang.

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