Amriswil schlägt zur Saison auf

VOLLEYBALL. Die erste Mannschaft von Volley Amriswil ist bereit für den Meisterschaftsbeginn in der Nationalliga A. Das Team überzeugte in der Vorbereitungsphase, morgen gegen Chênois Genf gilt es nun ernst. Amriswils Kader strotzt nur vor talentierten und professionellen Spielern.

Ralf Rüthemann
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Die Nationalliga-A-Mannschaft von Volley Amriswil steht, die Meisterschaft kann beginnen. (Bild: pd)

Die Nationalliga-A-Mannschaft von Volley Amriswil steht, die Meisterschaft kann beginnen. (Bild: pd)

Das Ziel war ein Podestplatz, erreicht hat Volley Amriswil in der vergangenen NLA-Saison Platz vier. Am gesteckten Ziel hat sich für diese Saison nichts geändert. Dafür aber in der Mannschaft. «Das Durchschnittsalter ist jetzt bei Mitte 20, im vergangenen Jahr war es noch viel höher», erklärt Peter Kummer, Präsident von Volley Amriswil.

Einer der besten Angreifer

Die Mannschaft ist aber keineswegs schlechter geworden, im Gegenteil. Volley Amriswil darf auf eine geballte Ladung Talent, Erfahrung und Professionalität zählen. Ein enorm wertvoller Zugang stellt zum Beispiel Sébastien Steigmeier (Nr. 7) dar – einer der besten Angreifer der Schweiz. «Wenn nicht sogar der beste», sagt Peter Kummer. «Viele Teams wollten ihn, doch er hat sich für uns entschieden.»

Einen weiteren Glückstreffer landete Volley Amriswil mit dem Kanadier Joshua Howatson (Nr. 2), der mit seinem Nationalteam schon ganze World-League-Turniere aktiv miterlebt hat. Nebst weiteren Topzugängen dürfen die Amriswiler weiterhin auf Miroslav Tomasik, Thomas Brändli, Elias Wetzel, Aleksandar Ljubicic und Marko Samardzic zählen, wobei sich letzterer momentan noch von einer Verletzung erholen muss. «Und dann haben wir natürlich noch unseren neuen Trainer Ratko Pavlicevic, der sich hier schon sehr gut zurechtfindet. Auch dank der Unterstützung von Assistenz-Coach Dario Balsamo», sagt Kummer. Nach einer gelungenen Vorbereitungsphase, in der Volley Amriswil mehrere Topteams besiegte, steht morgen um 17 Uhr in der Sporthalle Tellenfeld in Amriswil der erste Ernstkampf gegen Chênois Genf an.

Auf europäischer Bühne

Ein weiteres Highlight wird die Teilnahme am Challenge-Cup, dem dritthöchsten Europapokal-Wettbewerb, sein. Der erste Gegner in diesem Turnier heisst Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel und kommt aus Österreich, nahe bei Wien. Das Heimspiel findet am Mittwoch, 11. November, im Tellenfeld statt. Auch die Nachwuchsmannschaft mit dem neuen Trainer Dritan Cuko sieht vielversprechend aus. Das 1.-Liga-Team empfängt morgen um 14 Uhr den TSV Jona Volleyball.

Nicht nur sportlich, sondern auch rundherum will sich der Club entwickeln – dieses Jahr mit neuen Tribünen-Elementen. Durchschnittlich kamen in der vergangenen Saison 500 Besucher an die Heimspiele, jetzt sollen es noch mehr werden.