Amriswil in Weissrussland Aussenseiter

In den Achtelfinals des Challenge Cups gastiert Amriswil heute in Weissrussland. Kanti Schaffhausen bekommt im CEV-Cup gegen das deutsche Team Vilsbiburg die Chance, sich für das Finalturnier zu qualifizieren.

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Der TV Amriswil, Playoff-Finalist des vergangenen Jahres, war in dieser Saison bisher die deutlich stärkste Schweizer Equipe und blieb in der NLA-Qualifikation ohne Niederlage. Zudem qualifizierten sich die Thurgauer für den Cupfinal. Gegen das weissrussische Team von Metallurg Schlobin gelten die Amriswiler in den Achtelfinals des Challenge Cups allerdings als Aussenseiter. Die Ostschweizer bestreiten heute ab 17 Uhr MEZ zuerst das Auswärtsspiel, bevor sie am Mittwoch ab 19 Uhr vor eigenem Publikum antreten dürfen. Der Sieger trifft in den Viertelfinals entweder auf das belgische Team Lennik oder auf die Rumänen von Constanta.

«Nicht unrealistisch»

2003 qualifizierten sich Köniz im CEV-Cup, damals Top Teams Cup, und 2007 Voléro Zürich in der Champions League für das sogenannte «Final Four». Nun winkt Kanti gegen Vilsbiburg heute zuerst in Schaffhausen und in einer Woche in Niederbayern der gleiche Erfolg. Vilsbiburg stellt kein überragendes Team: «Diese Begegnung ist für uns eine grosse Herausforderung, ein Weiterkommen ist aber nicht unrealistisch», sagte Kanti-Trainer Andreas Vollmer. Der gebürtige Deutsche bezeichnete Vilsbiburg gar als «Traumlos».

Nervenstarkes Team

Kanti, das die NLA-Tabelle mit Köniz anführt, präsentierte sich bisher als nervenstarke Equipe, die in wichtigen Partien überzeugte. So bezwang Vollmers Team in den Cup-Viertelfinals Köniz mit 3:2 und schaffte in den Europacup-Achtelfinals gegen die Portugiesinnen von Ribeirense Pico nach der Fünf-Satz-Niederlage im Hinspiel noch die Wende. «Wir haben uns bisher gut verkauft. Gegen Vilsbiburg werden wir aber eine starke Leistung benötigen», so Vollmer. (si)

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