Amriswil demontiert Genf

VOLLEYBALL. Volley Amriswil legt zum Saisonstart gegen Chênois Genf einen 3:0-Sieg hin. Die Thurgauer zeigten eine starke Leistung und trugen einen deutlichen Sieg davon.

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Sébastien Steigmeier zeigt für Volley Amriswil (dunkelblau) im Spiel gegen Chénois Genève vollen Einsatz. (Bild: Mario Gaccioli)

Sébastien Steigmeier zeigt für Volley Amriswil (dunkelblau) im Spiel gegen Chénois Genève vollen Einsatz. (Bild: Mario Gaccioli)

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung startete das Amriswiler Team von Trainer Ratko Pavlicevic am Samstag mit dem NLA-Spiel gegen CS Chênois Genf die Saison. Die Thurgauer begannen das Heimspiel mit viel Druck. So führte Amriswil schnell mit ein paar Punkten Vorsprung. Doch Chênois erwachte nach den ersten Minuten und gestaltete das Spiel bis zum ersten technischen Time-out ausgeglichener. Zu diesem Zeitpunkt führte Volley Amriswil knapp mit 8:6. Die Thurgauer spielten ruhig und abgeklärt und waren Chênois immer wieder einen Schritt voraus. Mit 21:16 ging es in die Schlussphase des ersten Satzes.

Umkämpfter Startsatz

Nun begann der Lauf von Volley Amriswil zu stocken, Chênois konnte sich Punkt für Punkt nähern. Schliesslich schafften die Genfer den Ausgleich. Doch dann verwertete Amriswil seinen fünften Satzball zum 30:28 und ging mit 1:0 in Führung. Die Spieler starteten auch in den zweiten Satz sicher und konzentriert.

8:3 lautete der Spielstand beim ersten technischen Time-out. Das Trainerteam zeigte sich aber zunehmend unzufriedener mit der Blockarbeit der Thurgauer. Trotzdem konnten die Amriswiler ihren Vorsprung stetig um ein paar Punkte erhöhen. Schliesslich führten die Amriswiler zum zweiten technischen Time-out mit 16:10. Doch wie schon im ersten Satz fiel die Mannschaft in ein kurzes Tief und Chênois näherte sich. Die Thurgauer konnten den Satz aber mit 25:22 trotzdem für sich entscheiden.

Starker dritter Satz

Die Leistung der Amriswiler blieb auch im dritten Satz konstant. Schliesslich beendete Claudio Kriech den Match mit einem wuchtigen Angriff. So lautete das Endresultat 25:13 und 3:0 für die Thurgauer. Die Art und Weise, wie dieser Sieg erspielt worden ist, lässt für die kommenden Spiele einiges erhoffen. (red.)