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Amors Pfeil war ein Ball

VOLLEYBALL. Novum im Schweizer Volleyball. Die beiden Youngsters of the Year stammen aus dem Thurgau: Die bei Schaffhausen spielende Frauenfelderin Elena Steinemann und Marc Walzer (Amriswil).
Ruedi Stettler
Marc Walzer und Elena Steinemann sind Youngster of the Year und nun auch privat ein Paar. (Bild: Mario Gaccioli)

Marc Walzer und Elena Steinemann sind Youngster of the Year und nun auch privat ein Paar. (Bild: Mario Gaccioli)

Für beide kam diese Wahl recht überraschend. Die erst 17jährige Elena Steinemann hat allerdings in der Schweizer Szene schon markante Spuren hinterlassen. Aus dem Frauenfelder 3.-Liga-Team hervorgegangen absolvierte sie drei Jahre die Volleyball-Schule in Amriswil, spielte aber nebenbei bereits als 14-Jährige auch in der NLA bei Kanti Schaffhausen, als jüngste Spielerin hierzulande. Nicht nur bei den Juniorinnen, sondern auch bei der Elite gehört sie zur Nationalequipe. Und logisch, dass sie mit Schaffhausen auch schon im Europacup zum Einsatz kam.

Auch privat ein Paar

Elena Steinemann und Marc Walzer (22) sind aber nicht nur Youngsters of the Year, die beiden sind seit einem halben Jahr auch privat ein Paar. Die Frauenfelderin lacht: «Das ist schon ein lustiger Zufall, dass ausgerechnet wir beiden diese Wahl gewonnen haben.» Naheliegend ist aber, dass sich die zwei via Volleyball kennen gelernt haben, oder? «Ja, das ist so. Der ehemalige Amriswiler Marcio Sinotti war letztes Jahr noch Teamkollege und auch Wohnungspartner von Marc bei Näfels. Und Sinottis Freundin spielte mit mir bei Schaffhausen, weshalb Marcio sie ab und zu besuchen kam. Und da war halt auch mal sein Freund Marc mit dabei.»

Walzer bestätigt diese Aussage strahlend: «Ja, da habe ich Elena das erste Mal überhaupt in meinem Leben gesehen. Und dann hat sich daraus halt etwas Ernsthafteres ergeben.»

Das Talent Elena Steinemann, sie wirkt im Gespräch und in ihrem Auftreten viel reifer und abgeklärter als erst 17, ist in der Welt schon weit herumgekommen. Als Vierjährige zogen ihre Eltern für fünf Jahre nach Neuseeland, dafür hat sie jetzt auch einen neuseeländischen Pass. Und weil ihre Mutter eine halbe Italienerin (O-Ton Elena Steinemann) ist, hat sie nebst dem Schweizer auch noch den italienischen Pass.

Eigentlich wohnt die 17-Jährige bei Gasteltern in Schaffhausen, aber ab und zu halt auch bei Marc Walzer in Amriswil. Und wieder vermehrt bei ihren Eltern in Frauenfeld, weil sie nun häufig zu den National-Trainings ins Basislager nach Zürich reisen muss.

Bettello als Trainer

Elena Steinemann absolvierte während drei Jahren die Volleyball-Schule in Amriswil. Und lobt ihren damaligen Trainer, den jetzigen NLA-Coach Dario Bettello: «Ich habe von ihm unheimlich viel profitiert.» Was sagt der Tessiner über die Aufsteigerin des Jahres? «Sie ist die ideale Volleyballspielerin mit einem unheimlichen Willen. Sie ist extrem fokussiert auf ihren Sport. Wenn ich gesagt habe, sie muss mit dem Ball jetzt 100mal diese Übung machen, dann hat sie es gemacht. Und zwar nicht 99 oder weniger, 100.»

Wie stuft Bettello seinen Schützling Marc Walzer ein? «Ihn kenne ich vom Junioren-Nationalteam her. In den zwei Jahren bei Näfels hat er wenig gespielt. Auch bei uns muss er sich noch verbessern. Aber er hat sein Können schon oft angetönt.»

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