Ambri vorerst erleichtert

Der Start in die Serie ist Ambri geglückt. Die Leventiner gewinnen den ersten Vergleich gegen den NLB-Meister Langenthal mit 4:2.

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Keine Frage: Ambri gewann die erste Partie verdientermassen. Die Tessiner dominierten phasenweise klar, so beispielsweise die ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts. Ambri erwies sich kräftemässig als überlegen, wobei dem Heimteam aber gewiss in die Karten spielte, dass sich Langenthal erst am vergangenen Dienstag und nach einem packenden Finish im siebten NLB-Final gegen Rapperswil-Jona für das Duell gegen Ambri qualifiziert hatte.

Dennoch kam der NLB-Meister aus dem Oberaargau zu Möglichkeiten. Die Langenthaler reagierten zweimal umgehend auf Rückstände. Stefan Tschannen gelang in der fünften Minute der 1:1-Ausgleich nur 114 Sekunden nach Diego Kostners Führungstor. Und Jeffrey Füglister glich für den SC Langenthal nach 35 Minuten im Powerplay nochmals zum 2:2 aus – nur 130 Sekunden nach Ambris zweitem Treffer, den Christian Stucki erzielt hatte. Beim Stand von 1:1 beklagten die Langenthaler ausserdem einen Pfostenschuss von Brett Kelly, ihrem einzigen Ausländer.

Gegentor ausgerechnet in bester Phase

In diese stärkste Langenthaler Phase hinein fiel das wichtigste Tor des Abends. Diego Kostner gelang bloss 37 Sekunden nach dem zweiten Langenthaler Treffer das 3:2 für Ambri. Diesmal vermochte der Gast nicht mehr zu reagieren und nach nur 88 Sekunden im Schlussabschnitt gelang Jason Fuchs das siegsichernde 4:2.

Das zweite Spiel findet morgen in Langenthal statt. Die Schorenhalle dürfte wie in den NLB-Finals gegen Rapperswil bis auf den letzten Platz gefüllt sein, zumal gestern offiziell verkündet wurde, dass der Verein aufsteigen will und sich auf das Wagnis NLA einlassen würde. Zudem fanden die Langenthaler gestern einen positiven Ansatz: Sie sind heute für Ambri weitaus gefährlicher als noch vor fünf Jahren. (sda)