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Am Hinterrad von Sagan dranbleiben

Tour-gauer
Michael Albasini

Gegen Ende der Tour de Suisse verlieren immer mehr Mannschaften einzelne Fahrer. Für Teams mit Ambitionen auf das Gesamtklassement braucht es möglichst viele Helfer, um ihren Leader zu unterstützen. Ob es sieben oder fünf Kollegen sind, kann entscheidend sein. Bei uns haben zwei Fahrer aufgegeben. Das spielt auf den Bergetappen keine Rolle. Erstens haben wir keine Ambitionen auf das Gesamtklassement, und zweitens ist in den Steigungen sowieso jeder auf sich alleine gestellt.

Schwieriger ist die Ausgangslage für mich beim samstäglichen Rundkurs in Schaffhausen. Dort wäre es von Vorteil, auf die vollzählige Mannschaft zählen zu können. Auf der fünften Etappe bin ich von drei Kollegen gegen die andern «Züge» gut in Position gebracht worden. Gelingt dies nicht, sind die Chancen im Spurt minimal. Vor allem, wenn Peter Sagan über eine ebenso gute Ausgangsposition verfügt. Kommt es in Schaffhausen wieder zum Spurt, muss ich versuchen, an seinem Hinterrad zu bleiben. Im Tessin war ich nicht ganz dabei. Dann ist es fast unmöglich, Sagan zu besiegen.

Dass ich derzeit im Sprint mithalten kann als Allrounder, kommt für mich nicht überraschend. Es gab eine Zeit, da versuchte ich im Gesamtklassement vorne mitzumischen. Das funktionierte nicht. Jetzt bin ich eher Spezialist für Eintagesrennen. Also muss ich endschnell sein und trainiere dies auch.

Michael Albasini

sport

@thurgauerzeitung.ch

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