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Gross, erfolgreich, schwer: Diese
5 Nordostschweizer Schwinger stechen vor dem Eidgenössischen heraus

65 Athleten und 5 Ersatzleute vertreten die Nordostschweiz am Eidgenössischen Schwingfest in Zug – mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
Ives Bruggmann
5 Bilder

Schwinger

Für die einen war die Qualifikation reine Formsache, für andere wiederum stellt die Teilnahme am Eidgenössischen Schwingfest den grössten Erfolg der Karriere dar. Von den 70 Nordostschweizer Schwingern, die auf der offiziellen Startliste stehen sind deren fünf Ersatz. Sie kommen nur zum Einsatz, wenn sich jemand noch kurzfristig krank oder verletzt abmelden muss.

Der durchschnittliche Teilnehmer der Nordostschweizer ist 25,4 Jahre alt, misst 1,84 m, wiegt 104,2 kg und hat in seiner Karriere 21,8 Kränze erschwungen. Der Norm entsprechen aber die wenigsten. Die Unterschiede sind teilweise frappant. Den leichtesten Schwinger Jeremy Vollenweider und den schwersten Mario Schneider trennen
65 kg, während Robin Straub 21 cm weniger misst als der grösste Samir Leuppi mit 1,95 m. Der Toggenburger Werner Schlegel ist mehr als
28 Jahre jünger als der Thurgauer Routinier Stefan Burkhalter mit
45 Jahren.

Die Thurgauer sind die Anführer

Die sieben kantonalen Unterverbände entsenden insgesamt 15 Eidgenossen, darunter mit Arnold Forrer einen Schwingerkönig. St.Gallen schickt mit 20 Schwingern die meisten nach Zug, danach folgen die Kantone Thurgau mit 13, Appenzell mit 12, Zürich mit 9, Graubünden mit 7 sowie Schaffhausen und Glarus mit je 2 Schwingern. Von den Stärkeverhältnissen her haben die Thurgauer in der Ostschweiz den Lead übernommen. Fünf Eidgenossen haben sie bereits, gut möglich, dass in Zug noch der eine oder andere dazukommt. Die St.Galler müssen sich in dieser Hinsicht nach von vielen Erfolgen gekrönten Jahren wieder in Geduld üben. Die zwei Schwinger mit den meisten Kränzen – Schwingerkönig Forrer und Unspunnensieger Daniel Bösch – sind bereits über 30-jährig. Dahinter klafft eine Lücke. Wer weiss, vielleicht treten einige junge Athleten wie Damian Ott oder Werner Schlegel bereits in diesem Jahr in deren grosse Fussstapfen.

Für die sichere Selektion mussten die Athleten aus der Ostschweiz in diesem Jahr zwei Kränze an kantonalen Anlässen oder einen an einem Teilverbands- oder Bergfest ergattern. Wenn die Schwinger diese Vorgabe nicht erreichten, liegt es im Ermessen des Technischen Leiters Beat Abderhalden, die restlichen Plätze zu vergeben. Dem 19-jährigen Fabian Bärtsch aus Flumserberg reichte für die Selektion beispielsweise ein Kranz am St.Galler Kantonalfest in Widnau. Wohl auch, weil bei ihm noch Potenzial nach oben vorhanden ist. Anders sieht es beim Appenzeller Martin Hersche aus: Weil er wegen eines Beinbruchs erst spät in die Saison einstieg, erreichte er noch nicht sein gewohntes Niveau und verpasste einen Kranzgewinn. Aufgrund seiner Erfahrung und seinen Erfolgen wurde er aber dennoch berücksichtigt.

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