Alle Teams gut vorbereitet

FUSSBALL. Am Samstag beginnt die Rückrunde in der 2. Liga interregional. Frauenfeld und Kreuzlingen stehen oben in der Tabelle, während die anderen Thurgauer Teams um den Ligaerhalt kämpfen.

Ralf Rüthemann
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Frauenfelds Trainer Roman Wild gibt seinen Spielern eine klare Richtung vor. (Bild: Mario Gaccioli)

Frauenfelds Trainer Roman Wild gibt seinen Spielern eine klare Richtung vor. (Bild: Mario Gaccioli)

Das Ziel ist klar: Der FC Frauenfeld will wieder 1. Liga-Fussball spielen. Die Kantonshauptstädter beendeten die Vorrunde der Saison auf dem zweiten Tabellenplatz mit einem Punkt Rückstand auf den Leader Freienbach. Nun soll die Meisterschaft in der 2. Liga interregional gleich gut oder noch ein bisschen besser weitergehen: «Wir sind gut ins Jahr gestartet und hatten ein intensives Vorbereitungsprogramm», sagt FCF-Trainer Roman Wild. Nebst einer Woche Trainingslager in Gran Canaria absolvierten die Frauenfelder viele Vorbereitungsspiele. «Das Positive daran war vor allem die stetige Leistungssteigerung, die festzustellen war», sagt Roman Wild. «Wir sind nun voll bereit für den Start der Rückrunde.»

Grossen Wert hat Roman Wild in der Vorbereitungsphase auf die defensive Stabilität seines Teams gelegt. «In der Vorrunde verteidigten wir ausgezeichnet. Das wollen wir beibehalten.» Am Sonntag um 15 Uhr spielt der FCF auswärts gegen Gossau ZH.

Arbon vor schwieriger Aufgabe

Für den Aufsteiger FC Arbon beginnt die Rückrunde am Samstag um 16.30 Uhr gleich mit einem Knaller, nämlich mit einem Derby beim FC Kreuzlingen. Arbon steht zurzeit knapp unter dem Strich auf dem zwölften Rang. Die Favoritenrolle liegt also klar beim drittplazierten FC Kreuzlingen. Doch das Spiel könnte auf beide Seiten kippen. Denn der FC Kreuzlingen musste in der Winterpause mehrere Leistungsträger ersetzen (die TZ berichtete), während Arbon wieder mit dem gleichen Kader antritt. Es wird sich zeigen, wie sich das Arboner Team nach einer intensiven Vorbereitung inklusive Trainingslager in Valencia präsentiert. Die Vorbereitung verlief laut Trainer Massimo Gioia jedenfalls besser als im Sommer. Damals waren noch viele Spieler in den Ferien, was im Winter weniger der Fall ist. «Wir hatten eine super Trainingswoche in Spanien und geben nun alles, um den Ligaerhalt zu schaffen», sagt Massimo Gioia.

Starker Zusammenhalt im Team

Die Ausgangslage des FC Amriswil sieht noch schlechter aus: Das Team von Christoph Schenk liegt mit zwölf gewonnenen Punkten auf dem 13. Rang. «Wir müssen uns steigern, um das Ziel Ligaerhalt zu erreichen», sagt Schenk. Nebst Fitnesstraining und taktischen Verbesserungen wollte Schenk vor allem auch den Zusammenhalt im Team fördern. «Das gelang uns im Trainingslager in Ägypten sehr gut.» Amriswil spielt am Sonntag um 13.30 Uhr auswärts gegen Widnau.

Auch der FC Sirnach, der mit 15 Punkten auf dem elften Rang liegt, muss sich steigern. Die Sirnacher empfangen am Sonntag um 14 Uhr den FC Linth.

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