Alain Jufer wird GP-Dritter in St. Moritz

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Reiten Der Bern-Jurassier Alain Jufer ritt im Sattel von Tic Tac beim Grand Prix des 3. CSI St. Moritz auf den dritten Rang und wurde mit 37 500 Fran- ken Preisgeld belohnt. Den ­ Sieg holte sich Wilm Vermeir vor Robert Whitaker, dem Sohn der britischen Reitlegende John Whitaker. «Tic Tac ist mit neun Jahren noch grün, wie wir Reiter im Jargon sagen», erzählte der 190 cm grosse Alain Jufer nach seinem bislang grössten Einzelerfolg. «Ich wollte als ­Erster im Stechen nicht über­treiben und ging nicht volles ­Risiko ein.» Die Taktik des gelernten Automechanikers, der seit zwölf Jahren Verkaufsreiter beim Engadiner Pferdehändler Gian-Battista Lutta im freibur­gischen Lossy ist, zahlte sich aus.

Am Samstag war Jufer – 2016 mit Wiveau massgeblich am Schweizer Sieg im Nationenpreis von Calgary beteiligt – noch nicht glücklich gewesen. Im Cupfinal hatte er mit Radja d’Artemis das Tempo forciert, warf aber eine Stange in den Sand. Gegen Wilm Vermeir, den 38-jährigen Belgier aus Meerhout in Flandern, und seinen neunjährigen Wallach Iq van het Steentje war Jufer wie auch der Zweitklassierte Robert Whitaker mit Catwalk chancenlos. (sda)