Al Husseins Kritik an Blatter

FUSSBALL. Prinz Ali bin al-Hussein hat zum Auftakt seiner Fifa-Präsidentschaftskampagne Kritik an Amtsinhaber Joseph Blatter geäussert. «Er war der Präsident und muss nun verantwortlich gemacht werden», sagte der Vizepräsident des Weltverbandes in London.

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FUSSBALL. Prinz Ali bin al-Hussein hat zum Auftakt seiner Fifa-Präsidentschaftskampagne Kritik an Amtsinhaber Joseph Blatter geäussert. «Er war der Präsident und muss nun verantwortlich gemacht werden», sagte der Vizepräsident des Weltverbandes in London. Sollte der Walliser im Amt bleiben, will der 39jährige Jordanier seinen Posten aufgeben. Blatter warf er vor, nicht Wort gehalten zu haben. «Er hatte die Chance zu Reformen. Wir hatten sein Versprechen, dass er nicht wieder antritt. Das ist nicht der Fall», sagte Al Hussein.

Der Behauptung, er sei von Uefa-Präsident Michel Platini zu einer Kandidatur überredet worden, entgegnete Al Hussein: «Ich bin eigenständig im Bestreben, Präsident zu werden.» Die nötigen Unterstützungsschreiben für die Kandidatur habe er von Weissrussland, England, Malta, Georgien, den USA und seinem Heimatland Jordanien erhalten, sagte der Prinz. (si)

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