Ajeti-Wochen in St. Gallen

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FC Basel Heute ab 20 Uhr ist der Serienmeister Basel wieder einmal beim FC St. Gallen zu Gast, erneut könnten die Vorzeichen der Begegnung deutlicher nicht sein, wenn der unangefochtene Leader der Super League auf den Tabellenfünften trifft. Dennoch ist bei St. Gallens Trainer Joe Zinnbauer «die Vorfreude auf das Plus-Spiel gross». Im Wissen, dass sein Team in den vergangenen 13 Meisterschaftsspielen nur zweimal verloren hat, sagt der Deutsche: «Wir haben uns diese Partie verdient. Es ist zwar fast unmöglich, die Basler zu besiegen, und genau das ist unsere Chance. Je länger das Resultat positiv bleibt, desto einfacher wird es für uns.» Es gelte mutig zu bleiben, so wie im letzten Spiel der Vorrunde in Basel, als man eine starke erste Halbzeit zeigte. Zinnbauer muss heute auf den gelbgesperrten Albian Ajeti verzichten, auch der am Oberschenkel verletzte Lucas Cueto fehlt. Bisher wurden fast 14 200 Tickets abgesetzt, der Saisonrekord scheint möglich in diesem Spiel, das der Pole Daniel Stefanski im Rahmen eines Austauschprogramms des Verbandes leitet.

Adonis Ajeti unterschreibt wie sein Bruder bis 2021

Überdies gab es eine Erfolgsmeldung an der Transferfront. Adonis Ajeti, der 20-jährige Zwillingsbruder von Albian Ajeti, stösst auf die neue Saison hin vom FC Wil zum FC St. Gallen. Zinnbauer sieht im Innenverteidiger, der wie der stürmende Bruder einen Vertrag bis Sommer 2021 unterschrieben hat, einen «Perspektivspieler». (cbr)

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