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Abtwils Senioren verpassen den Finaleinzug ganz knapp

Die Ü30-Mannschaft von Abtwil-Engelburg hat den Schweizer Cuphalbfinal auf der heimischen Spiserwies mit 0:1 verloren. Nach drei überstandenen Runden bedeutet der FC Lancy Endstation.
Pascal Koster
Abtwil-Engelburgs Florian Weishaupt (in rot) und seine Teamkollegen bringen gegen die starke Lancy-Abwehr kein Tor zu Stande. Bild: Hanspeter Schiess

Abtwil-Engelburgs Florian Weishaupt (in rot) und seine Teamkollegen bringen gegen die starke Lancy-Abwehr kein Tor zu Stande. Bild: Hanspeter Schiess

Schon vor diesem Wochenende stand fest: Der FC Abtwil-Engelburg hat eines der vier besten Ü30-Teams der Schweiz. Auf dem Weg in den Cuphalbfinal mussten die Seniorenfussballer etliche Hürden nehmen, zuletzt setzten sie sich auch in drei überregionalen Vergleichen durch. Die allerletzte Hürde vor dem Endspiel war allerdings zu hoch. Gegen den Genfer Club Lancy unterlag Abtwil-Engelburg 0:1.

Dabei wäre auf der Spiserwies alles für einen Finaleinzug angerichtet gewesen. Die erste Mannschaft hatte sogar ihr Meisterschaftsspiel von Samstag auf Sonntag verschoben, um noch ein bisschen mehr Zuschauer zu mobilisieren.

Ein ehemaliger Profi
entscheidet die Begegnung

«Für die Verhältnisse im Seniorenfussball war die Kulisse wohl einzigartig», sagt denn auch Marco Fisch. Zusammen mit Gabriel Seitz trainiert er das Ü30-Team. Fisch gibt zu: «Lancy hat sich den Sieg verdient. Wir können uns bei Goalie Daniel Manser bedanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausgefallen ist.»

Doch chancenlos sei seine Mannschaft nicht gewesen. «In der ersten Halbzeit waren wir sogar ein bisschen besser. Nach der Pause kam aber leider der Bruch», so Fisch. Die Gäste standen höher und bauten zunehmend Druck auf. In der 67. Minute erzielte Abdul Balde Carrupt, der als Aktiver für Lausanne in der Challenge und Europa League gespielt hatte, den entscheidenden Treffer.

Negative Premiere

Mit der 0:1-Niederlage riss zugleich eine beeindruckende Serie der St.Galler. Bis Samstag hatten sie in jedem Pflichtspiel dieser Saison mindestens einmal getroffen. «Die gegnerischen Abwehrspieler haben es uns sehr schwer gemacht. Sie waren gross gewachsen und physisch stark. Ausserdem war ihr Stellungsspiel ausgezeichnet», erklärt Fisch die negative Premiere.

Für die Abtwiler Senioren geht es ab Freitag bereits wieder darum, sich über die regionale Meisterschaft für den Schweizer Cup des nächsten Jahres zu qualifizieren. «Es dürfte schwierig werden, die Mannschaft nach diesem Höhepunkt wieder auf ein normales Ligaspiel einzustellen», sagt Fisch.

Endlich wieder Training

Aktuell steht sein Ü30-Team mit dem Punktemaximum auf Platz eins der regionalen Gruppe. Er glaubt, dass auch in den kommenden Saisons ähnlich gute nationale Cup-Kampagnen möglich sind. «Der 1990er-Jahrgang ist sehr stark. Dieser wäre ab kommendem Winter spielberechtigt. Zudem wird das jetzt stehende Team grösstenteils so zusammenbleiben», sagt Fisch.

Die Ü30-Spieler des FC Abtwil-Engelburg dürften indes froh sein, kommen ruhigere Zeiten auf sie zu. Bis vor kurzem waren sie noch in drei verschiedenen Wettbewerben vertreten. Die Belastung war hoch. Teilweise habe er sogar das wöchentliche Training absagen müssen, sagt Fisch. Dieses findet nun wieder regelmässig statt. Das nächste grosse Spiel kommt bestimmt.

Winkelns Senioren stehen im Schweizer Cupfinal

Die Ü40-Fussballer des FC Winkeln gewannen den Schweizer Cuphalbfinal gegen Frauenfeld etwas glücklich mit 3:5 nach Elfmeterschiessen. Damit qualifizierte sich das Seniorenteam Winkelns erstmals in der Geschichte des Vereins für den Schweizer Cupfinal. Die Begegnung begann ausgeglichen. Doch die Thurgauer erzielten schon in der ersten Viertelstunde das Führungstor. Die Winkler bemühten sich in der Folge um den Ausgleich. Dank einem glücklich zu Stande gekommenen Elfmeter glichen sie nach rund einer halben Stunde zum 1:1 aus. Christoph Noser verwandelte sicher vom Punkt. Nachdem die zweite Hälfte torlos blieb, kam es zum Elfmeterschiessen. Die St.Galler behielten die Nerven und konnten sich als Sieger feiern lassen. Damit spielt die Ü40-Mannschaft am 25. Mai im Wallis um den Schweizer Meistertitel.

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