ABSTIEGSKAMPF: Nun braucht der FC Wil Punkte

Nach der wirtschaftlichen Wende soll die sportliche folgen: Der FC Wil gastiert bei Winterthur.

Simon Dudle
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Seit bald fünf Jahren gibt es die Challenge League in der bestehenden Form mit zehn Teams. Seit dieser Woche deutet mehr darauf hin als auch schon, dass es diesen Sommer zum erst zweiten Mal in dieser Zeitspanne einen sportlichen Absteiger geben wird. Nach einer chaotischen Phase ist beim FC Wil vieles, aber noch nicht alles ausgestanden. Es droht der Abzug von mindestens drei Punkten. Immerhin dürfte er die Saison aber zu Ende spielen.Der Fokus kann aufs Sportliche gelegt werden. Der April wird wegweisend. Bis Ende Monat dürften die Entscheide betreffend Anzeigen rechtskräftig sein. Anderseits sind vier der fünf Gegner im April direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg.

Wieder beginnt ein neuer Wiler Trainer in Winterthur

Der heutige Gastauftritt auf der Winterthurer Schützenwiese (17.45 Uhr) hat es in sich. Werden den Ostschweizern, wie von der Liga angedroht, drei Punkte abgezogen, würden sie bei einer Niederlage von Winterthur überholt. Beide Teams kämpfen mit Formschwächen. In den vergangenen fünf Monaten haben die beiden Teams in der Meisterschaft zusammen nur einen Sieg errungen. Diesen erspielte sich Winterthur im Februar gegen Wohlen. Der FC Wil ist seit 13 Partien ohne Sieg. Am 23. Oktober gewann man letztmals – mit 5:1 gegen Winterthur.

Zwei Personen stehen heu- te besonders im Fokus. Einer- seits Wils neuer Trainer Maurizio Jacobacci. Der fünfte Wiler Übungsleiter der Saison sagt: «Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft die Qualitäten hat, um da unten rauszukommen.» Die zweite interessante Personalie ist Winterthurs Stürmer Silvio. «Silvio ist dank mir in der Schweiz und hat hier erstmals Schnee gesehen», sagt Jacobacci, der den Brasilianer im Frühjahr 2006 zum FC Wil geholt hatte.

Simon Dudle

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