Abstiegskampf beginnt wieder von vorne

FUSSBALL. Der FC Wil bekommt eine zweite Chance, im wichtigen Auswärtsspiel der Challenge League gegen Le Mont zu reüssieren. Der erste Versuch fiel am vergangenen Sonntag dem dichten Nebel zum Opfer.

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FUSSBALL. Der FC Wil bekommt eine zweite Chance, im wichtigen Auswärtsspiel der Challenge League gegen Le Mont zu reüssieren. Der erste Versuch fiel am vergangenen Sonntag dem dichten Nebel zum Opfer. Die Partie in Baulmes wurde in der Pause beim Stand von 1:0 für die Waadtländer abgebrochen, da man nicht mehr vom einen Tor zum anderen sah. Das Spiel wurde auf den 3. Dezember neuangesetzt und wird beim Stand von 0:0 von vorne beginnen.

Andere Regeln bei der Uefa

Im Wiler Lager kann man mit diesem Entscheid leben, auch aufgrund des Resultats. Die neuerliche Reise ins Waadtland bezahlt die Swiss Football League (SFL). Anders die Situation bei den Lausannern. Der Entscheid der Wettspielkommission mag auf den ersten Blick erstaunen, wenn man das Champions-League-Spiel zwischen Galatasaray Istanbul und Juventus Turin als Vergleich nimmt. Dieses wurde im vergangenen Dezember nach einer halben Stunde wegen starken Schneefalls beim Stand von 0:0 abgebrochen – und am Folgetag fortgesetzt. «Die Uefa hat für ihre Spiele eigene Regeln. Meist sind die europäischen Spiele mit weiten Reisen verbunden. Deshalb ist festgelegt, dass die Partien so rasch wie möglich weitergeführt werden müssen», sagt Philippe Guggisberg, Sprecher der SFL.

Nicht überall nachgeholt

Anfang August dieses Jahres wurde die Super-League-Partie zwischen Aarau und Vaduz beim Stand von 0:0 nach wenigen Minuten abgebrochen, da der Rasen wegen starken Regens unbespielbar geworden war. Es folgte eine Neuansetzung. Im Jahr 2006 konnte das Challenge-League-Spiel zwischen La Chaux-de-Fonds und Lausanne nach der Pause nicht fortgesetzt werden, ebenfalls wegen Wasserlachen auf dem Feld. Einen Nachholtermin gab es nicht, da es ein Spiel der letzten Runde und für die Tabelle unbedeutend war. Im Jahr 2001 musste Lugano gegen Lausanne wegen Starkregens beim Stand von 3:0 abgebrochen werden. Bei der Neuansetzung vier Tage später siegten die Tessiner mit 2:1. (sdu)