Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LC Brühl: Abschied am Höhepunkt

Am Donnerstag um 19.30 Uhr beginnt in Nottwil die Playoff-Serie um den Schweizer-Meister-Titel zwischen Spono und Brühl. Für Trainer Werner Bösch sind es die letzten Spiele mit den St. Gallerinnen.
Ives Bruggmann
Brühls Trainer Werner Bösch weiss, wie sein Team den Final gewinnen kann: «Es gilt, die Topleistung abzurufen.» (Bild: Urs Bucher)

Brühls Trainer Werner Bösch weiss, wie sein Team den Final gewinnen kann: «Es gilt, die Topleistung abzurufen.» (Bild: Urs Bucher)

Mit dem 31.AABB22Meistertitel abtreten: Das ist das erklärte Ziel Werner Böschs. Der Brühler Meister­trainer des vergangenen Jahres zieht nach dieser Saison weiter. Er geht den nächsten Schritt in seiner Karriere und wechselt zum Aushängeschild des Schweizer Handballs, zu den Kadetten Schaffhausen. Dort wird er als Assistenztrainer beim ersten Männerteam arbeiten und zusätzlich mit Talenten in der Suisse Handball Academy tätig sein. Damit setzt Bösch voll auf die Karte Handball. «Die Freude ist riesig, aber im Hintergrund.»

Aktuell gilt die ganze Konzentration Böschs dem Playoff-Final gegen Spono Nottwil. Geheimnisse gebe es zwischen den beiden Equipen keine mehr, sagtAABB22Bösch. In dieser Saison trafen die beiden dominierenden Clubs des Schweizer Frauenhandballs bereits siebenmal aufeinander. Fünf Niederlagen setzte es dabei für die St. Gallerinnen ab. Sicherlich die enttäuschendste im Cupfinal Ende April, als Nottwil Brühl deutlich beherrschte und am Ende einen nie gefährdeten 27:23-Sieg einfuhr. «Das war ein herber Dämpfer», sagt Bösch. Die Enttäuschung sei aber in der Vor­bereitung auf den Playoff-Final einer grossen Vorfreude gewichen. Zudem sei in den letzten Trainings äusserst konzentriert gearbeitet worden.

Es beginnt alles bei null

Die sieben bisherigen Begegnungen zählen ab 19.30 Uhr in Nottwil nichts mehr, wenn die erste von maximal drei Finalpartien startet. «Der Gegner ist nichts Neues, aber die Situation», sagt Bösch. «Es gilt, die Topleistung im entscheidenden Moment abzurufen.» Wer dies schaffe, gewinne den Playoff-Final, ist sich Bösch sicher.

Brühls Trainer kann im ersten Spiel bis auf die langzeitverletzte Kerstin Kündig und die leicht angeschlagene Jennifer Murer auf alle Akteurinnen zurückgreifen. Bösch weiss genau, auf welche Punkte es in den Spielen gegen Nottwil ankommt. «Entscheidend wird sein, dass wir im Deckungszentrum aggressiv agieren», sagt Bösch und spricht dabei Sponos Torgefahr aus dem Rückraum und dem Kreis an. «Wir wissen, dass wir sie decken können. Nur müssen wir es auch auf die Platte bringen», sagt Bösch. In der ­Offensive will der Trainer derweil «konsequente Abschlüsse» sehen.

Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Am Ende der Finalserie soll zum Abschluss der zweite persönliche Meistertitel für Bösch her. Es wäre ein weiterer Höhepunkt seiner erfolgreichen Arbeit, die er sportlich im vergangenen Jahr mit dem 30. Titel krönte. «Das war schon sehr speziell.» Nun gilt aber die volle Konzentration Böschs weder der Vergangenheit noch der Zukunft, sondern der Gegenwart. Und die heisst: das erste Spiel der Playoff-Serie in Nottwil gewinnen. Es wäre der erste von zwei Schritten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.