Challenge League

Schwere Kopfverletzung: FCA-Spieler Luca Radice mit Bruch in der Stirnhöhle

Der 29-jährige Italiener zog sich beim 3:3 des FC Aarau auswärts in Wil in der Nachspielzeit eine Stirnhöhlenfraktur zu und musste gleich nach dem Schlusspfiff zur Untersuchung ins Spital. Unter Umständen muss er sich nun einer Operation unterziehen.

Dean Fuss und Ruedi Kuhn
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Luca Radice zog sich in Wil eine Stirnhöhlenfraktur zu

Luca Radice zog sich in Wil eine Stirnhöhlenfraktur zu

Freshfocus

Es passierte beim letzten Angriff des FC Aarau im Auswärtsspiel gegen den FC Wil: Luca Radice kommt beim Konter in der Nachspielzeit an den Ball, schliesst im Sechzehner ab und stürzt im Zweikampf. Beim Sturz prallt er unglücklich mit dem Kopf auf die Stollen seines Gegenspielers. Der 29-Jährige bleibt liegen.

Als die Partie wenige Augenblicke später zu Ende ist, läuft Radice benommen und mit den Händen vor dem Gesicht in die Katakomben der IGP Arena in Wil. Was nach einem Brummschädel aussieht, entpuppt sich noch im Spital in Wil als Stirnhöhlenfraktur. Radice kann das Spital nach der Untersuchung verlassen und wird nach Hause gefahren.

Muss Radice operiert werden?

Welche Folgen die Verletzung für den Italiener hat, ist noch nicht genau abzuschätzen. Aber unter Umständen muss er sich in den kommenden Tagen einer Operation unterziehen. Damit ist klar: Zumindest in der Partie vom Pfingstmontag, 16. Mai, zu Hause gegen Chiasso (Anpfiff 18 Uhr) fällt Radice aus. Es ist sogar zu befürchten, dass er in den verbleibenden drei Partien dieser Saison nicht mehr für den FC Aarau wird auflaufen können.

Deshalb könnte es sogar sein, dass der Angriff mit Verletzungsfolge Radices letzte Aktion im Dress des FC Aarau gewesen ist. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und auf eine Verlängerung seines Engagements im Brügglifeld konnten sich die Klubverantwortlichen und der Mittelfeldspieler bisher nicht einigen.

Sandro Burki fehlt auch gegen Chiasso

Gegen Chiasso wird der FC Aarau auch weiterhin auf Captain Sandro Burki verzichten müssen. Der 30-Jährige hatte in der Partie gegen Lausanne (1:2) am Montag, 9. Mai, einen Schlag unterhalb des rechten Knies erhalten und kann deshalb weiterhin nicht trainieren.

Der Mittelfeldspieler liess nun das betroffene Knie nochmals genau untersuchen. Gerissen oder gebrochen ist glücklicherweise nichts. Für die Partie am Pfingstmontag muss er aber erneut forfait geben. Er wird aller Voraussicht nach Mitte nächster Woche wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen.