Nach dem 2:1-Sieg des FC Aarau im Derby: Tréand und Rossini waren die Besten, Pelloni fällt ab

Die beiden Torschützen spielten in Wohlen ganz stark auf und überzeugten nicht nur mit ihren Skorerqualitäten. Unglücksrabe Pelloni ist der einzige ungenügende Aarauer, weil er neben dem Gegentor-Flop keine Chance mehr hatte, sich auszuzeichnen.

Dean Fuss
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Torschütze Geoffrey Tréand und Patrick Rossini feiern den 2:1-Siegtreffer für den FCA

Torschütze Geoffrey Tréand und Patrick Rossini feiern den 2:1-Siegtreffer für den FCA

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Ulisse Pelloni: Note 3,5 Wird gleich in der 4. Minute kalt erwischt: Das frühe 0:1 hätte er verhindern müssen. Danach erhielt er keine einzige echte Chance mehr, sich auszuzeichnen. Hat Glück, dass sein Malheur in der Endabrechnung keine Rolle spielt.
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Denis Markaj: Note 4,5 Ein durchzogener Auftritt des 25-Jährigen. Nach vorne kommt von ihm nicht viel Konstruktives, hinten ist es anfällig. Aber: Er leitet mit seinem weiten Ball auf Tréand den Siegtreffer ein.
Juan Pablo Garat: Note 4 In der Spieleröffnung hat der Routinier wie so oft Mühe. Seine Bälle landen zu häufig beim Gegner. Dafür ist er in Luftduellen nicht aus der Ruhe zu bringen, er gewinnt sie fast alle.
Pascal Thrier: Note 4 Der 32-Jährige spielt neben Garat eine unauffällige Partie. Beim frühen Gegentreffer stimmt die Abstimmung mit seinem Nebenmann Mehidic überhaupt nicht. Ansonsten solid.
Damir Mehidic: Note 4,5 Die bosnische Neuverpflichtung ist ein Kämpfer vor dem Herrn. Auch in Wohlen fällt er durch seinen grossen Kampfgeist auf. Seine Flanken und Zuspiele landen aber zu oft irgendwo im Nirgendwo.
Sandro Burki: Note 4,5 Der Captain bleibt grösstenteils unauffällig. Dann aber erkämpft er sich einen Ball im Mittelfeld und ermöglicht so die Entstehung des Siegtreffers. Muss in der 54. Minute verletzt raus.
Michael Perrier: Note 4,5 Der 27-jährige Walliser kämpft und grätscht um jeden Ball. In der Angriffsauslösung hat er noch Steigerungspotenzial, sein Auftritt ist aber gut.
Geoffrey Tréand: Note 5,5 Das erste Aarauer Tor bereitet er mit vorbildlichem Einsatz vor, das zweite erzielt er gleich selbst. Ein starker Auftritt des 31-Jährigen, der sich ab und an sogar noch etwas mehr zutrauen dürfte.
Sébastien Wüthrich: Note 4,5 Vom Kreativmann ist auf dem Zehner nicht übermässig viel zu sehen. Nach Burkis Auswechslung rückt er auf die Doppelsechs zurück und macht dort neben Perrier einen ganz guten Job.
Zoran Josipovic: Note 4,5 Beim Ausgleichstreffer wird er zum glücklichen Vorlagengeber, weil ihm der Ball von Tréand an die Füsse gespitzelt wird. Er zeigt viel Einsatzbereitschaft und Kampfeswille, generiert aber kaum Ertrag.
Patrick Rossini: Note 5,5 Ein ganz starker Auftritt des Stürmers: Zuerst erzielt er den Ausgleichstreffer und dann sorgt er vor allem in der zweiten Halbzeit immer wieder für Beruhigung, indem er die Bälle vorne gut erkämpft und stark hält.
Alessandro Ciarrocchi: Note 4,5 Der bullige Offensivmann kommt in der 54. Minute für den verletzten Burki ins Spiel. Er markiert Präsenz und unterstützt Rossini in der Behauptung der Bälle in der Offensive.
Ivan Audino: ohne Note Der 25-Jährige wird in der 79. Minute für Tréand eingewechselt. Zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Marco Corradi: ohne Note Der 17-Jährige kommt ausgerechnet gegen seinen Jugendklub Wohlen zum Debüt. Zwar nur ein paar Sekunden, aber diese geniesst er sichtlich. Zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.

Ulisse Pelloni: Note 3,5 Wird gleich in der 4. Minute kalt erwischt: Das frühe 0:1 hätte er verhindern müssen. Danach erhielt er keine einzige echte Chance mehr, sich auszuzeichnen. Hat Glück, dass sein Malheur in der Endabrechnung keine Rolle spielt.

Sarah Rölli